Neuland - Wow. 68.602 Euro und 12 Cent. So viel Geld übergab der Förderverein um Peter Sebastian an das Gemeinnützige Jugendwerk unfallgeschädigter Kinder,

das von Polizisten ins Leben gerufen wurde. Beamte kümmern sich dort in ihrer Freizeit um Kinder, die Verkehrsunfälle erlitten hatten. Natürlich war die Übergabe wieder ein Event, dass diesmal im Eisvogel, dem von Marian Hansen und Christopher Weigel zum Saisonstart übernommenen Restaurant auf der Wasserskianlage am Neuländer See stattfand. Einer kam dabei aus dem Staunen nicht heraus: Der Schirmherr des Jugendwerks, Innen- und Sportsenator Andy Grote, der erstmalig bei Wasserski- und Wakeboard war. Schnell nahm er sich den Schlips ab (Overdressed). Dann dieser Satz: "Ein tolles Stück Hamburg." Und das lag nicht nur am Wetter.

Das I-Tüpfelchen setzte dann Mr. Wasserskianlage Siggi Weckler. Der hatte einige der besten Wakeboardfahrer und junge Nachwuchstalente der Welt in die Runde geschickt. Sie haben eines Gemeinsam. Die Anlage in Neuland ist ihre Homebase, der Ort, der ihre Karriere möglich machte und an dem sie tranierten. Die Show, die Rene Konrad, ehemals Nr.1 der Weltrangliste, Ex-Junior Weltmeister Lukas Winkelmann, Ex-Europameister Mirco Langholz, oder der Deutsche Meister Miles Töller auf dem Wasser ablieferten, zeigte, dass hier nicht nur Freizeitspaß, sondern auch Spitzensport abgeliefert wird.

Auf der Terrasse präsentierte Peter Sebastian vorher noch das Programm der kommenden Starpyramide, die am 2. Dezember wieder in der Friedrich-Ebert-Halle stattfindet. Sie ist das Profit-Center des Fördervereins und generiet einen Großteil der Spenden, die an das Jugendwerk gehen. Schon mal dabei Hausmeister Rudi vom Stadtsender Hamburg und Herr Holm, der wohl berühmteste Polizist Deutschlands, die beide im Dezember als Co-Moderatoren bei der Starpyramide dabei sein werden.

Mit dabei waren auch Jörn Sörensen, Chef vom Handeslhof in Harburg, Garten-Botschafter John Langley und natürlich Carsten Witt, der als Ex-Chef der Verkehrsdirektion der Hamburger Polizei Vorsitzender des Jugendwerks war. Er übergab den Vorsitz an Morten Struve, der Stabsleiter der Hamburger Schutzpolizei ist.