Harburg - 1963 fuhr die Polizei noch im Käfer-Cabrio zu Verkehrsunfällen. So wie auf dem historischen Bild auf der A1 nahe der Anschlussstelle Harburg.

84 Verkehrsunfälle hatte es damals im September als Spitzenwert im Bereich der ehemaligen Wache Nöldekestraße, die damsls noch Polizeirevier 71 hieß, gegeben. Der Durchschnittswert lag bei 64 Verkehrsunfällen pro Monat.

Schwerpunkt des Unfallgeschehens war die A1. Vor allem beim rückflutenden Sonntagsverkehr, so vermerkte ein interner Bericht, kam es zu Massenzusammenstößen. Im Winter gab es viele Verkehrsunfälle durch Glatteis. Die Zahl der Unfalltoten war damals viel höher als heute. Allein im Bereich der damaligen Wache 71, später bis zur Auflösung Wache 45, gab es 1963 sechs Verkehrstote.

Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr gab es in ganz Hamburg 28 Verkehrstote. Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Personen lag im vergangenen Jahr, gemessen an der Bevölkerung, auf dem niedrigsten Wert seit 1953, dem Jahr, in dem die Verkehrsunfallstatistik erstmals erhoben wurde. zv