Neugraben - Wilde Anreise, stürmischer Auftritt: Die 1. Damen des Volleyball-Team Hamburg haben am Sonnabend ihr Auswärtsabenteuer in Greifswald deutlich mit 3:0 (25:9, 25:9, 25:13) gewonnen. Sturmtief "Zeynep" sorgte nicht nur für eine schwierige Anreise, sondern auch für einen kurzfristigen Hallenwechsel.

Mit dem Erfolg gegen endlich wieder in annähernder Normalbesetzung antretende Gastgeberinnen vom Bodden bleiben die Volleyballerinnen der HNT Tabellendritter in der Abstiegsrunde der Regionalliga Nord. Wichtig, denn nur die Mannschaften auf den ersten drei Plätzen halten die Klasse.

Der Erfolg in Greifswald war für die VTH-Damen ein Schritt in Richtung Ligaverbleib. Am Samstag klappte fast alles. Starke Aufschläge gepaart mit glänzender Ordnung in der Block-/Feldabwehr, eine starke Annahme und dazu Power und die notwendige Cleverness am Netz ergaben unglaublich viel Spielfreude auf Seiten der Hamburgerinnen.

Und das nach einer widrigen Anreise. Schneeregen, Regen wechselnd mit Sonnenschein und kontinuierlich starker Wind begleiteten das Team nach Mecklenburg-Vorpommern. Eine Spielerin konnte nicht zum Treffpunkt kommen, da die Bahnen aus Stade nicht fuhren. Und zu allem Überdruss folgte eine 40-minütige Vollsperrung der Autobahn.

Den Gastgeberinnen des VC Greifswald erging es auch nicht besser, als sie die Meldung erhielten, dass in der angesetzten Spielhalle Wegen eines Schadens am Dach die Halle unbespielbar war. Auch eine Folge des Sturms. So kamen die Damen aus Hamburg gleichzeitig mit dem Schiedsrichterstuhl in der neuen Spielhalle an. Jener muss in der Regionalliga zur Verfügung stehen.

Am Wochenende darf das VTH-Team wieder zu Hause ran - und das gleich doppelt: Am Freitag, den 25. Februar ist um 19 Uhr zunächst der Schweriner SC 3 zu Gast in der CU Arena. Am Sonntag, 27. Februar empfängt das VTH um 16 Uhr den Wiker SV in der CU Arena. Für Zuschauer gilt weiterhin die 2G-Plus Regel, Tickets gibt es ab einer Stunde vor Spielbeginn an der Abendkasse. (cb)