Neugraben - Mit dem INASKA-Beachcup feierte das Volleyball-Team Hamburg den Abschluss eines tollen Beachvolleyball-Sommers auf der Anlage am Opferberg. Wie schon die vorangegangenen drei Turniere war auch dieses mit zahlreichen ehemaligen und aktuellen Bundesligaspielerinnen stark besetzt. Den Sieg sicherte sich das an eins gesetzte Team Julia Laggner / Astrid Munkwitz aus Berlin.

"Mit den Turnieren wollten wir den Spielerinnen nach der langen Corona-Pause sportlichen Wettkampf auf hohem Niveau anbieten", erklärte Turnierorganisator André Thurm. "Das ist mit diesem ausgezeichneten Teilnehmerinnenfeld hervorragend gelungen." So war mit Kathleen Weiß und Tatjana Frage sogar eine Menge internationale Erfahrung vertreten. Die ehemaligen Profispielerinnen Weiß und Frage spielten für die deutsche sowie die israelische Nationalmannschaft.

Auch Siegerin Julia Laggner war bereits auf höchstem Niveau aktiv, startete für den namibischen Verband auf der World Tour und trat bei der U21-Weltmeisterschaft an. Am Samstag bezwang sie mit ihrer Partnerin Astrid Munkwitz zunächst im Halbfinale in einem hochklassigen Spiel Anne Schmitt (Elmshorn) und Kathleen Weiß (Oranienburg) mit 2:0 (21:19, 22:20). Im Finale setzten sich Laggner/Munkwitz dann ebenfalls mit 2:0 (21:8, 21:13) gegen das Überraschungsduo Franziska Hannig und Ania Braun durch.

Nach dem Damen-Turnier fand am Sonntag wieder ein Herren-Turnier auf der Beachanlage am Opferberg statt. Auch hier war Organisator Tobias Lorenz sehr zufrieden mit der Resonanz: "Die Meldezahl war so hoch, dass wir erstmals bei den Herren eine Qualifikation spielen mussten. Es ist schön, dass wir recht kurzfristig in diesem Sommer noch zwei Herren-Turniere in Neugraben ausrichten konnten." Auch im Männerfeld tummelte sich die Beachelite aus ganz Norddeutschland. Den Sieg sicherten sich Daniel D'Argento und Marten Ketelsen (SC Strande). (cb)