Wilhelmsburg – Seit 9 Jahren lädt der hella Inselparklauf nun bereits zum Afterwork Run in den Wilhelmsburger Inselpark. Auch wenn in diesem Jahr nicht die Teilnehmerzahlen der Prä-Pandemie-Ära möglich waren, so kamen die auf 250 begrenzten Läufer in den Genuss eines Veranstaltungserlebnisses, welches an die Zeiten früherer Tage erinnerte.

Dank des offenen Starts zwischen 18 und 19 Uhr, der weitläufigen Veranstaltungsfläche und der frei wählbaren Rundenzahl hatte der Abendlauf schon immer etwas von einem größeren Lauftreff und ist für seine entspannte Atmosphäre bekannt. Zeitdruck, den Start zu verpassen: Fehlanzeige! Der einzige Unterschied bestand, wie im Vorjahr darin, dass wie auf der abgesperrten Veranstaltungsfläche ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden musste und beim Start ein erhöhtes Augenmerk auf Abstand gelegt wurde.

Die Ersten, die sich auf die Strecke machten, waren eine junge Truppe der Altersklasse U16. Allgemein war der Altersdurchschnitt an diesem Abend auffällig jung, lag dieser mit 38 Jahren deutlich unter der 40er Grenze, welcher sonst prägend für die hiesige Laufszene ist, so die Veranstalter.

Auf der Zielgeraden konnte man sich entscheiden, ob man seinen Lauf beendet und in die Zielversorgung abbiegt oder noch eine Runde dranhängt. Und noch eine und noch eine. Während einige den Abend für eine Tempostoß über eine Runde – sprich 2,93 Kilometer – nutzen, entschied sich das Gros für die maximale Ausbeute von vier Runden. Das Wetter lud dazu ein: Bei Temperaturen um die 20 Grad und durchgehendem Sonnenschein zeigte sich der läuferische Sommerabend im Inselpark mal wieder von seiner besten Seite.  (cb)