Harburg – Genau sechs Monate nach dem letzten Spieltag könnte die Fußball-Bundesliga der Juniorinnen fortgesetzt werden. Am 17. April

soll es mit dem 7. Spieltag weiter gehen, wenn alle Vereine die logistischen Anforderungen erfüllen können. Das teilte HTB-Teammanager Can Özkan am Dienstag mit. Die Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs laufen jetzt auf Hochtouren.

„Der Spielbetrieb würde nach strengen Richtlinien des DFB Hygienekonzepts durchgeführt werden. Mit einem 50-Seitigen Hygienekonzept wurden die Vereine der Juniorinnen Bundesliga schon vorab informiert und belehrt“, sagt Can Özkan.

Vorgesehen sind zwei Schnelltests in der Woche, die am Spieltag  sowie in der Woche beim Training durchgeführt werden sollen. Teamärztin Dr. Ulrike Ramachers ist die Hygiene Beauftragte des Bundesliga-Teams und verantwortlich für die Tests. Özkan:Der DFB würde die Kosten der zwei Schnelltests übernehmen. Der HTB würde auf eigene Kosten einen dritten Test pro Woche durchführen, um das Risiko weiter zu  minimieren.“

Allerdings bemängelt der Teammanager die ungleichen Bedingungen vor dem Neustart: „Die HSV Bundesliga-Mädchen können seit dem 8. März Teamtraining absolvieren, da die Sportanlagen in Norderstedt den Verordnungen von Schleswig-Holstein unterliegen“, sagt Özkan und fügt hinzu: „Leider wurde unser Antrag vor vier Wochen, zur Sonderstellung für den Trainingsbetrieb, vom Senat abgelehnt.

Wenn es losgehen sollte, müssten die HTB-Juniorinnen am 17. April auswärts in Aurich antreten. „Und die sind seit 30 Tagen im Teamtraining, weil deren lokale Behörde eine Ausnahmegenehmigung erteilt hat.“  (cb)