Ehestorf – Viele Teilnehmer, aber keine Zuschauer - Das Sommerturnier im Harburger Reitverein wurde am Wochenende erstmals zum

„Geisterturnier“ ohne Publikum. Der Landkreis Harburg genehmigte das Traditionsturnier für Springen und Dressur nach dem Corona-Lockdown  nur unter strengen Auflagen. Nur Sportler, Betreuer und Personen, die wichtige Aufgaben beim Turnier hatten, durften das Gelände betreten, mussten allerdings einen

Anwesenheitsnachweis ausfüllen. Zuschauer hatten erstmals keinen Zutritt zum Turnier (kleines Foto).

Trotzdem war das Turnier für Profis und Amateure aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein Riesenerfolg für den Harburger Reitverein. Alle Startplätze waren ausgebucht. Insgesamt nahmen rekordverdächtige 624 Teilnehmer mit 1435 Pferden an den insgesamt 22 Prüfungen teil. Erstmals musste das Turnier wegen der vielen Teilnehmer sogar an drei Tagen stattfinden.

Den Grund für den großen Zuspruch in diesem Jahr weiß Dr. Michael Gravanis: „Nach so einer langen Pause sind die Reiter natürlich froh, endlich wieder einen Wettbewerb reiten zu können“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Harburger Reitvereins, gegenüber harburg-aktuell und betont:  „Das Sommerturnier ist in jedem Jahr unser Highlight. Wir freuen uns, dass es dieses Jahr trotz der Einschränkungen stattfinden kann und wir den Reitern eine Gelegenheit bieten können, sich im Wettkampf zu messen.“

Höhepunkte im Springen waren Prüfungen der Klasse M** mit Stechen am Sonnabend, in Klasse S* mit Siegerrunde am Sonntag und Dressurprüfungen der Klassen M**, S* sowie St. Georg Special* am Sonntag.

Erfreulich war das gute Abschneiden der Harburger Nachwuchsreiterinnen Aliah und Malou Janssen, Finja Bockelmann und Helene-Marie Rohde. Die HRV-Reiterinnen erreichten in ihren Klassen jeweils gute Platzierungen. (cb)

Für die Reitsportler war das Turnier nach langer Pause der erste Wettkampf. Foto: Christian Bittcher

Der Turnierplatz des HRV in den Harburger Bergen. Foto: Christian Bittcher