Harburg – Der erste Saisonauftritt der Elektro-Slotracer vom Harburger Team Channel Racer ist voll in die Hose gegangen.

Andreas Göhring und Robert Müller belegten mit ihren Flitzer vom Typ ABT Vision RCCO auf dem Hansering im Eiskeller der Vila Harburg nur die Plätze 18 und 20. „Eigentlich hatte es ganz gut angefangen“, sagt Teamchef Göhring. Nach langer Pause stand er zum erstenmal wieder am Drücker und war im freien Training gleich wieder vorne dabei.

Danach im Qualifying und im ersten Rennen schwächelte er allerdings, war unkonzentriert und auch nicht ganz zufrieden mit dem Handling seines Renners. Der Hansering habe sehr anspruchsvolle Kurvenkombinationen, wenn man da keine Vertrauen ins Fahrverhalten seines Autos hat, laufe gar nichts. Nach dem ersten Rennen war für Göhring, aber auch für Müller wieder Schluss. „Wir waren hier als Herrenfahrer unterwegs“, meinte Müller hinterher.

Viel besser lief es für Christian Wilke, Alan Fauvel und Gine Peters vom Partner-Team der Channel Racer, dem Team NexGen Racing. Im November hatte man noch gemeinsam das 24-Stunden-Rennen in der Autostadt Wolfsburg gewonnen, das tat den „jungen Wilden“ Wilke und Fauvel offenbar besonders gut. Auf dem Hansering kämpften sie sich sich gemeinsam mit der routinierten Gine Peters (seit mehr als 25 Jahren dabei) bis ins B-Finale vor und belegten schließlich die Plätze sechs, sieben und neun.

Den Tagessieg holte sich ein wenig überraschend Kim Hauschild (Volkswagen) vor Michael Niemas (KTM), der in den letzten beiden Jahren das Rennen auf dem Hansering gewonnen hatte. bb

Ein ausführlicher Bericht über das Finale auf dem Hansering ist hier zu sehen.