Harburg - Beim Futsal, der FiFa-gerechten Variante des Hallenfußballs, sind die Jungs von Sparta Futsal HSC echte Kanonen. Das Team um Trainer Juval Karanikas beendet das

Jahr 2018 mit einem guten 6. Platz in der Tabelle der Regionalliga Nord. Zuletzt gab es drei Siegen in Folge. 7 : 4 gegen Hannover 96, 6 : 5 gegen PTSK Holstein Kiel und am letzten Wochenende 8 : 5 gegen das Schlusslicht der Liga, OSC Bremerhaven. Damit schafft es die Harburger Mannschaft auch im zweiten Jahr, in der höchsten deutschen Futsalliga gut mitzuhalten.

Ganz sonnig sind die Zukunftsaussichten aber nicht- Und das ausgerechnet durch den Erfolg dieser Sportart. Erhard Erichsen, Vorsitzender des HSC, erkennt einen Trend im Futsal, der den kleineren, ehrenamtlich geführten Vereinen in Zukunft Schwierigkeiten bereiten wird. „Futsal wird vom DFB immer intensiver gefördert und die Teams spezialisieren sich mit entsprechender finanzieller Unterstützung spürbar", sagt Erichsen. Für die Spartaner als einziges echtes Stadtteilteam im bundesdeutschen Spitzenfutsal, werde es schwieriger organisatorisch und sportlich mitzuhalten. zv