Wilhelmsburg - Zehn Tage lang fanden in Wilhelmsburg die Weltmeisterschaften im Rollstuhlbasketball statt. Die weltbesten Teams trafen in der

"edel-optics.de-Arena", die bis Mai 2017 Inselparkhalle hieß, aufeinander. Jetzt stehen die Sieger fest: Die Herren aus Großbritannien haben WM-Gold im Rollstuhlbasketball geholt. Im Finale in Hamburg setzte man sich mit 79:62 gegen die leicht favorisierten US-Amerikaner, immerhin amtierender Paralympics-Sieger, durch.
 
Es war über die gesamte Spielzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau, in dem die Briten den spielfreudigen US-Boys mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung den Schneid abkauften. Gleich fünf Spieler punkteten am Ende zweistellig. Schon zur Pause lag Großbritannien mit fünf Punkten vorn. Und sie ließen auch nicht locker und parierten praktisch jeden Versuch der US-Amerikaner, die Partie noch zu drehen. Großbritannien gewann auch das dritte Viertel knapp und machte es dank einer starken Trefferquote im letzten Spielabschnitt sogar noch recht deutlich.

Bei den Frauen-Teams sicherten sich die Damen aus den Niederlanden den WM-Titel. Die Deutschen Damen gewannen immerhin die Bronze-Medaille bei der Heim WM. Die Deutschen Männer verpassten den Finaleinzug im Spiel gegen den späteren Weltmeister.  (cb)