Harburg - Fette Beats vom DJ, durchtrainierte Körper und ein knallharter Fitness-Battle: Im Harburger Binnenhafen fand am Sonnabend der

Norddeutsche Vorentscheid zur Fitness-Bundesliga statt. Das "CrossFit Voluntas" im Lotsestieg 6 war Gastgeber für rund 40 Athleten, die in fünf Teams gegeneinander antraten. Sie alle wollten sich für das Finale qualifizieren, das im Oktober in Berlin ausgetragen wird.

Bis vor einigen Jahren wurde in der Halle am Lotsestieg noch Kaffee geröstet. 2016 verlies die Rösterei Fehling den Binnenhafen. Seit einem Jahr wird hier hart trainiert: Mike Nabert und Matthias "Mazze" Streuber eröffneten am Lotsestieg direkt am Lotsekanal ihr "CrossFit Voluntas".

"CrossFit bedeutet ständig variierende funktionale Fitness, welche auf einer hohen Intensität ausgeführt wird", sagt Coach Mazze gegenüber harburg-aktuell. Und: "Wir kombinieren Elemente aus dem Gewichtheben, Eigengewichtsübungen, dem Cardio Segment und dem Turnen miteinander. Ziel ist es, Fitness und Gesundheit ausgewogen zu entwickeln."

Der Sport liegt voll im Trend. Trainiert wird in Gruppen von maximal acht Personen. Und seit diesem Jahr gibt es erstmals eine Fitness-Bundesliga. "Wir sind natürlich sehr froh darüber, das unsere CrossFit-Box - so nennt man die Trainingshalle - für diesen Wettbewerb von den Veranstaltern der Fitness Bundesliga als Austragungsort ausgewählt wurde", sagt Mike Nabert.

Auf dem Programm standen vier knallharte Workouts in denen sich die gemischten Teams keine Blöße gegeben wollten. "Blood, Sweat & Tears gab es über den ganzen Tag zur genüge", so Coach Mazze. Am Ende haben sich die Teams von Crossfit Nordlicht (Platz 4), Crossfit Potsdam (3. Platz), Crossfit Aorta Berlin (Platz 2) und Crossfit Heidekreis aus Soltau (Sieger in Harburg) die Qualifikation für das Finale in Berlin gesichert. Das Team der Harburger Crossfit Box landete auf dem undankbaren fünften Platz und hat sich nicht qualifizert.  (cb)

Auch die Frauen wussten beim Battle in Harburg zu überzeugen. Der Jugde zeigt an: Gültiger Versuch. Foto: Christian Bittcher

Schwierige Partnerübung: Kreuzheben zu zweit. Foto: Bittcher