Harburg - Die HTB-Frauen haben einen großen Schritt zum Verbleib in der Fußball-Landesliga gemacht: Im Abstiegsduell auf der Jahnhöhe wurde HSV 2

mit 2:0 bezwungen. Es war ein lange Zeit umkämpftes Spiel mit zahlreichen vergebenen Torchancen in der ersten Halbzeit. Antonia Kofahl scheiterte für den HTB zweimal an der Latte, der HSV traf einmal sogar die Unterkante.

Den Zuschauern wurde ein offener Schlagabtausch geboten, der zeigte, dass beide Teams eher offensiv ausgerichtet sind. Nur mit dem Tore erzielen klappte es zunächst nicht. Die zweite Hälfte bestimmten dann zunehmend die Gastgeberinnen - ihnen war heute ein großer Siegeswille anzumerken, um die HSV-Frauen in der Tabelle zu überflügeln. Und es war wieder einmal HTB-Stürmerin Antonia Kofahl, die mit zwei Treffern in der 65. und in der 82. Minute erfolgreich war und ihre überragende Leistung krönte.

Der HTB bestimmte den Spielrhythmus und hatte in der zweifachen Torschützin sowie in Mailin Dang in der Abwehr und Lena Becker (von den B-Mädchen) im defensiven Mittelfeld seine stärksten Kräfte. Die Schwarz-Weißen sind auf Platz sieben in der Tabelle geklettert, aber nun steht am kommenden Sonntag, 13. Mai, das letzte Heimspiel gegen das Meisterteam vom TSC Wellingsbüttel 2 an.

Die beiden direkten Absteiger stehen mit dem Harburger SC und Alstertal-Langenhorn bereits fest. Aber der Drittletzte muss in die Relegation gegen die beiden Bezirksliga-Zweitplatzierten. Genau über diesen Weg war das Jahnhöhen-Team vor zehn Monaten in die Landesliga aufgestiegen. Diese Zusatzrunde möchte man unbedingt vermeiden. Um sicher zu gehen, ist dafür am Sonntag ab 15 Uhr gegen Wellingsbüttel ein Punktgewinn nötig.

Das dürfte sehr schwer werden gegen das überragende Team der Landesliga, das schon seit Wochen als Meister feststeht. Aber vielleicht holen ja auch die momentan noch hinter dem HTB platzierten Teams aus Blankenese, Niendorf und vom HSV nicht die notwendigen Punkte - für Spannung ist gesorgt.
 
Auf jeden Fall sucht das HTB-Team für die nächste Saison noch Verstärkung. Der Kader ist angesichts von häufigen Ausfällen momentan einfach zu klein.  (cb)