Ratgeber - Nach und nach stürzt sich Deutschland allmählich wieder in die Normalität. Lockerungen sind bereits seit einigen Wochen in Sicht und sollten letztlich auch dafür sorgen, dass alltägliche Dinge wieder normal und ohne Beschränkungen durchgeführt werden können. Somit sollte auch die Wirtschaft alsbald wieder gesunden. Eines der Hauptprobleme, welches auch Ralf Möller moniert hatte, war jedoch die Schließung der Fitnessstudios.

Ralf Möller forderte nach seiner Corona-Erkrankung die Öffnung der Fitnessstudios im Lockdown

Fortan war man auf sich allein gestellt, sofern man sich in der Pandemie sportlich betätigen wollte. Das ewige Hin und Her mit den Studios war für viele auch Grund dafür, sich daheim ein wenig auszuleben. Seit Beginn der Pandemie kam es regelrecht zu einer Welle an Home-Training-Studios, welche letztlich zwei Jahre zum Gedeihen hatten. Den Weg zurück in die Studios wird es somit bei einigen wohl eher nicht geben. Dies ist auch eines der negativen Auswirkungen der Lockdowns auf die Fitnessstudios, die seitens der Bundesregierung kaum bis gar nicht beachtet worden sind. Somit werden es herkömmliche Fitnessstudios allen Anschein nach nicht leicht haben, sich wieder der Normalität anzupassen.

„Ein Drittel der Fitnessstudios werden nicht überlegen“ warnte bereits im letzten Jahr Johannes Maßen, Deutschlandchef von Fitness First

Schließlich müssten die Mitglieder, die gekündigt haben, wieder zurückgewonnen werden. Doch ist dies überhaupt noch möglich in Zeiten, wo das Home-Training mit den eigenen Fitnessgeräten daheim zum Trend geworden ist?

Fitnessgeräte daheim reichen meist aus

Viele ehrgeizige Sportler, die den Sport als Ausgleich sehen, haben hinsichtlich der Gerätschaften gut optimiert. Schließlich hatte man in Deutschland über zwei Jahre Zeit, sich ein eigenes Fitnessstudio daheim aufzubauen. Online Versandseiten für Fitnessgeräte wie unter anderem fitnessgeraete.org machen es letztlich möglich, sein eigenes, privates Home-Studio einzurichten. Schlussendlich werden für das Training zu Hause gar nicht viele Gerätschaften benötigt. Je nach Trainingslevel und Ambition lässt sich an der Quantität der Fitnessgeräte schrauben.

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“ (Dirk Nowitzki)

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Studios setzen viele daheim auf Multifunktionsgeräte. Auch im Hantelbereich kann man mittlerweile auf innovative Modelle setzen, die sich einstellen lassen. Somit kann man mit lediglich einer Hantel Gewichte von zwei bis 36 Kilogramm nutzen. Die Komplettsets mit zwei Hanteln waren zu Beginn der Pandemie der Renner. Kaum hatten die Studios zu, wollten alle so schnell wie möglich die verstellbaren Hanteln für zu Hause. Binnen weniger Tage kam es direkt zu Lieferengpässen, so dass nicht wenige wochen- oder monatelang auf ihre Bestellungen warten mussten. Dies zeigt jedoch eindrucksvoll auf, dass Deutschland sich im Bereich Home-Training sehr schnell spezialisiert hatte.

Die Mischung macht es bei den Fitnessgeräten

Aufgrund der längeren Corona-Maßnahmen kann man davon ausgehen, dass die Fitnessstudios über kurz oder lang ihre Preise anziehen werden und somit noch einen weiteren Grund schaffen, sein eigenes Training daheim auszuweiten. Je nach Level lässt sich schon mit wenigen Fitnessgeräten ein optimales Training erzielen. Multifunktionsgeräte gibt es mittlerweile in vielen Bereichen, so dass ein größeres Gerät meist für das Heimtraining ausreicht. Zudem sollte man bedenken, dass Cardio-Einheiten stets draußen an der frischen Luft durchgeführt werden können. Geräte sind im Bereich Cardio meist nur ein „nice to have“ und somit nicht zwingend vonnöten. Wichtiger jedoch sind die sogenannten Kraftstationen. Diese Kraftstationen bieten gleich mehrere Trainingsvarianten an, so dass nahezu alle Muskelpartien trainiert werden können. Somit sind in der Regel Beinstrecker, Bizeps-Stange, Bankdrückstation, Seilzug, Latissimus-Zugturm, Stepper, Dip-Station etc. enthalten. Hochwertige Kraftstationen, die mit über 40 Übungsmöglichkeiten glänzen können, haben jedoch ihren Preis. Wenn man jedoch die zwei Jahre der geschlossenen Fitnessstudios dagegenhält, hat sich die Hochleistungsmaschine teils schon selbst finanziert.