Ratgeber - Vielen Frauen tun sich bei der Auswahl geeigneter Unterwäsche überraschend schwer. Dabei ist es nicht die Passform, die ihnen Kopfzerbrechen bereitet - sondern die Gestaltung von Hemdchen, Höschen und Hebe. Doch das scheinbare Problem mit der Personal-Ware lässt sich durch ein einfaches Frage-Antwort-Spiel verblüffend leicht lösen.

Notwendigkeit oder Nepp: Warum überhaupt Unterwäsche?
Vom ursprünglichen Lendenschurz bis zur raffinierten Lingerie unterlag die so genannte Leibwäsche immer wieder Verbesserungen, Veränderungen und Vervollkommnung. Das beweist, wie wichtig sie für das persönliche Wohlbefinden war - und bis heute ist. Unterwäsche erfüllt eine Reihe unterschiedlichster Aufgaben, deren Benennung die Auswahl von Unterwäsche deutlich einfacher macht.

Zweckgebundene Unterbekleidung: Was soll sie leisten?
Der vorherrschende Zweck von Unterwäsche ist es, den Körper zu wärmen. Parallel dazu hält sie die Haut trocken und die darüber liegende Kleidung frisch. Einzelne Wäschestücke können aber auch stützend oder formend wirken bzw. den Blutfluss regulieren.

Nicht zuletzt dient speziell gearbeitete Unterwäsche als Signalgeber für erotische Vorlieben und die Bereitschaft zum Sex. Dementsprechend haben Frauen die Wahl zwischen:

- Thermowäsche
- Funktionskleidung
- Shape-Ware
- Kompressions-Artikeln
- Dessous

Die Form folgt der Funktion: Wie schafft Unterwäsche das?
Damit Buxe, BH & Co. ihrer angedachten Aufgabe gerecht werden, kommen bei der Fertigung von Unterwäsche verschiedene Materialien zum Einsatz.
Während innovative Faser-Technologien für Temperaturausgleich sorgen, verleiht Elasthan der Unterwäsche Halt oder sogar einen gewissen Druck. Edle Gewebe wie Seide und Satin sowie Spitze, Lackstoff oder Latex geben ihr optische Raffinesse und machen aus funktionaler Unterwäsche Dessous.

Vorsicht vor Fehlern: Was darf die Unterwäschegarnitur keinesfalls?
Bei allen Möglichkeiten, die Unterwäsche bietet, darf sie die grundlegenden Körperfunktionen nicht beeinträchtigen. Sie muss sowohl atmungsaktiv als auch feuchtigkeitsbindend sein und sollte weder drücken noch reiben.

Anderenfalls kann es zu Wärme-, Nässe- oder Blutstau kommen - was nicht nur das Wohlbefinden beeinträchtigt, sondern auch diverse Erkrankungen begünstigt. Neben der optimalen Passform reichen oft schon Details, um das zu verhindern, etwa indem die Unterwäsche an der buchstäblich richtigen Stelle eine Baumwoll-Einlage aufweist.

Individuell geformt: Welche Leibwäsche entspricht welchem Figur-Typ?
Für die erwähnte Passform spielt nicht nur die Konfektionsgröße eine Rolle - sondern auch die individuelle Ausprägung einzelner Körperpartien. Je nachdem, wie stark die Brüste bzw. Bauch, Oberschenkel und Po gerundet sind, empfehlen sich unterschiedliche BH- bzw. Slip-Modelle. Beispielhafte und bekannte Ausführungen sind:

- Bustier sowie Balconette- oder Triangle-BH
- Hipster-, Panty-, Tanga- oder Rio-Slip

Nomen est Omen: Wie bleiben Untersachen unsichtbar?
Schließlich und endlich bestimmt die Wahl der Oberbekleidung über die Beschaffenheit der Unterwäsche mit.

Sie sollte nirgendwo hervorschauen oder durchschimmern - was sich durch den Ansatz und die Form von BH- oder Hemdchenträgern sowie geeignete Farben beeinflussen lässt. Ob sich die Nähte und/oder Besätze unter darüber liegender Garderobe abzeichnen, verrät ein (selbst-) kritischer Blick in den Spiegel.

Alles in einem: Wo gibt es geeignete Unterwäsche?
Die Möglichkeiten, rundum Passendes zu kaufen, sind ebenso vielfältig wie die Unterwäsche selbst. Neben ausgewiesenen Fachgeschäften bieten viele größere Ladenketten Lingerie-Artikel und persönliche Beratung an. Wer seine Anforderungen und die benötigten Größen genau kennt, wird auch im Onlinehandel fündig.