Ratgeber - Der Einkauf von Kleidung, Schuhen und Accessoires über das Internet ist kein neues Phänomen. Im Bereich der Übergrößenbekleidung – synonym als Plus-Size-Mode bezeichnet – nimmt das Internet einen besonderen Stellenwert ein. Spezialisierte Onlinehändler haben sich vor allem im Rahmen der Body-Positivity-Bewegung als federführend erwiesen.

Das steckt hinter der Body-Positivity-Bewegung


Den eigenen Körper lieben, wie er ist – dies ist leichter gesagt, als getan. Auf den Laufstegen der Welt und in den Modezeitschriften werden kurvige Körpertypen nur selten präsentiert. Obwohl sich ein Umdenken der Modebranche abzeichnet, gelten Modelmaße nach wie vor als Schönheitsideal. Ein hoher Anspruch, den viele Frauen weder erfüllen können noch wollen. 

Erklärtes Ziel der Body-Positivity-Bewegung ist, den weiblichen Körper in all seinen Facetten zu feiern. Große Modehändler haben diese Entwicklung schnell erkannt und Plus-Size-Linien eingeführt. Diese dienen jedoch meist nur der Absatzsteigerung, was in halbherzigen Kollektionen mit unvorteilhaften Schnitten und teuren Verkaufspreisen mündet. Einen positiven Kontrast setzen spezialisierte Onlinehändler, die moderne Plus-Size-Mode zu fairen Preisen anbieten.

Plus-Size-Modehändler und ihre Bedeutung für die Body-Positivity-Bewegung


Ein wichtiger Faktor, um eine positive Einstellung zum eigenen Körper entwickeln zu können, ist passende Kleidung. Die Zugangsbeschränkungen für Modegeschäfte ändern sich in Zeiten von Corona regelmäßig. Sind sie geöffnet, ist der Einkauf nur mit Termin möglich. Zudem sind Plus-Size-Modegeschäfte sogar in unserer Metropole Hamburg rar gesät. Onlinehändler schließen diese Lücke zwischen Bedarf und Angebot. 


Body-Positivity ist kein Trend, sondern eine Lebenseinstellung. Wichtig während des Lernprozesses sind Erfolgsgefühle in Form einer perfekt sitzenden Hose oder eines vorteilhaften Kleides. Viele Plus-Size-Onlinehändler haben ihren Service um eine virtuelle Typberatung ergänzt. Ihre Produktseiten dienen nicht nur der Auswahl, sondern vor allem der Inspiration.

Drei Regeln für den Einkauf von Plus-Size-Mode im Internet



1. Einen Onlineshop mit Typberatung wählen


Viele Frauen schätzen die Form ihres Körpers falsch ein. Diese ist jedoch entscheidend für die Auswahl der passenden Schnitte. Onlineshops mit Typberatung erklären die verschiedenen Figurtypen und ermöglichen das Filtern nach Kleidung, die der individuellen Körperform schmeichelt. Eine gesonderte Hosenberatung sowie detaillierte Größentabellen sind ebenfalls Merkmale eines professionellen Plus-Size-Anbieters.



2. Moderne Schnitte und Farben vorziehen


Im Plus-Size-Bereich setzen viele Modehäuser auf schlichte Farben und Standardschnitte. Virtuelle Modegeschäfte sind bereits einen Schritt weiter. Die modernen Schnitte und kräftigen Farben in ihrem Sortiment entsprechen eher der Body-Positivity-Bewegung, bei der die Kurven nicht mehr versteckt werden. Der Einkauf von Kleidung in Übergröße über das Internet bietet somit die ideale Gelegenheit, zu experimentieren. 


3. Auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten


Plus-Size-Kleidung ist in vielen stationären Geschäften teurer als Kleidung in „Normalgröße“. Der Grund ist, dass sie für viele klassische Modegeschäfte eine Nebensparte darstellt. Spezialisierte Anbieter von Übergrößenbekleidung hingegen können Preisvorteile generieren. Nicht zuletzt stellt der digitale Vertrieb eine große Kostenersparnis dar. Aus diesem Grund verfügt Plus-Size-Mode im Internet oft über ein vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit


Die Body-Positivity-Bewegung setzt sich für eine faire Repräsentation aller Figurtypen in der Modebranche ein. Plus-Size-Modehändler sind unverzichtbar, um das neue Selbstbewusstsein in den Alltag integrieren zu können. Den Mangel an Fachgeschäften in den Innenstädten gleichen spezialisierte Onlinehändler aus. Sie verleihen den unförmigen, tristen Modellen einen modernen Anstrich und stellen Damen mit Übergröße in den Fokus. Mithilfe der virtuellen Typ- und Figurberatung erleichtern sie die Auswahl der passenden Kleidungsstücke. Ein erster, wichtiger Schritt auf dem langen Weg zu einer toleranteren Modebranche.