Ratgeber - Das Coronavirus ist Ende 2019 in China ausgebrochen und hat sich in rasanter Geschwindigkeit über die gesamte Welt verbreitet.

Die Pandemie schränkt nun seit über einem Jahr schon das gesellschaftliche Leben ein und nimmt mit den gesetzlich verordneten Maßnahmen und den AHA-Regeln auch Einfluss auf unser soziales Leben.

Vor allem der Mundschutz ist nun ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden. Im folgenden Artikel informieren wir Sie rund um die Mund-Nasen-Bedeckung.

Die Rolle der Maske zu Zeiten von Corona

127 Millionen Menschen weltweit sind dem SARS-CoV-2 bis jetzt schon in die Falle gegangen. Während die einen glimpflich davon kamen, mussten 2,78 Millionen Menschen schon ihr Leben lassen. Das Virus verteilt sich über Partikel, welche beim Husten, Sprechen, Atmen etc. abgesondert werden.

Ein effizienter Schutz, um die Aufnahme der Aerosole zu verhindern, besteht darin, Menschen zu meiden. Aus diesem Grund wurde das gesellschaftliche und kulturelle Leben komplett auf Eis gelegt: Konzerte, Feste, Events und Sportveranstaltungen sind auf unbestimmte Zeit abgesagt.

Dennoch lässt es sich nicht vermeiden, das Haus zu verlassen, da man schließlich auf die Arbeit muss, Einkäufe tätigen muss oder Verwandten- oder Arztbesuche durchführen muss. Dementsprechend wurde in Deutschland eine umfangreiche Maskenpflicht ausgerufen, die seit Ende April 2020 eingeführt wurde.

Typen von Atemschutzmasken

Herrschte nach dem Ausbruch des Virus eine vorübergehende Knappheit, haben sich mittlerweile verschiedene Arten von Atemschutzmasken etabliert.

Textile Mund-Nasen-Bedeckung

Zu Beginn der Pandemie wurde vor allem auf textile Mund-Nasen-Bedeckungen gesetzt. Sie waren überall erhältlich und man kann sie leicht selbst herstellen.

Durch die verschiedenen Muster, Farben und Formen können die textilen Atemschutzmasken sogar als modisches Accessoire eingesetzt werden.

Es ist richtig, dass sich die Tröpfchen und Speichelspritzer in Grenzen halten, doch vor einer Ansteckung bewahren uns die Textilien leider nicht.

Medizinischer Mundschutz: chirurgische Maske, OP-Maske

Die Hansemaske wird schon seit langer Zeit in medizinischen Berufen genutzt. Durch die Coronapandemie wurde ihr Einsatzbereich nun auch auf den Alltag ausgeweitet.

Vor allem Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit Masken versorgen möchten, setzen auf den medizinischen Mundschutz. Er eignet sich optimal dafür, um Partikel zurückzuhalten, die beim Sprechen, Niesen etc. in die Raumluft abgegeben werden würden.

Medizinischer Mundschutz: FFP2- und FFP3-Maske

Hinter dem Kürzel FFP versteckt sich die Bezeichnung “Filtering Facepieces”. Sie existieren in verschiedenen Ausführungen und schützen zuverlässig vor einer Ansteckung.

Seit Januar 2021 hat sich die bayrische Regierung dazu entschlossen, das Tragen einer solchen Maske im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen verpflichtend einzuführen.

Vorteile der chirurgischen Maske

OP-Masken zeichnet sich durch ihren besonderen Aufbau aus. Sie sind dreilagig und bestehen aus einem Innenlayer aus Polypropylene Vlies, einem Middlelayer-Meltblown und einer äußeren Schicht aus PP-Spinnvlies. Diese besondere Kombination garantiert einen ausgezeichneten Schutz für die Menschen in unmittelbarer Umgebung.

Weiterhin ist das Tragen eines Mundschutzes nicht immer angenehm. Denn während der Atem textile Stoffe regelrecht durchweicht und für Mundgeruch sorgen kann, sind FFP-Masken sehr undurchlässig. Die Träger klagen häufig über Tröpfchenbildung im Mundbereich, was schnell zu Hautunreinheiten führen kann. Im Gegensatz dazu stechen die chirurgischen Masken durch ihren ausgesprochen hohen Tragekomfort hervor. Sie können über mehrere Stunden hinweg getragen werden, ohne das Wohlbefinden einzuschränken.

Verwendungsbereiche der medizinischen Atemschutzmasken

Wie bereits angesprochen, sind die OP-Masken in vielen Bereichen einsetzbar. Zunächst wurden sie entwickelt, um Pflegepersonal und Ärzten mit einem Mundschutz auszustatten. Und auch Zahnarztpraxen haben schnell die Vorteile der Mund-Nasen-Bedeckung entdeckt. dl

 

Bedingt durch die Coronapandemie hat sich das Anwendungsspektrum der chirurgischen Masken nun erheblich erweitert. In erster Linie werden die medizinischen Schutzmasken nun im Einzelhandel getragen.

 

In Verbindung mit dem Mindestabstand soll das Infektionsrisiko reduziert werden und sowohl Kunden als auch Angestellten effektiv geschützt werden. Diese Masken eignen sich darüber hinaus auch für den Privatgebrauch. Bei Besuchen, dem Empfang des Briefträgers an der Tür oder Spaziergängen im Park können sich schnell aufgezogen werden. Die Ansteckungsgefahr mit Corona wird um ein Vielfaches gesenkt.