Ratgeber - Corona hat viele Veränderungen in den verschiedensten Bereichen mit sich gebracht.

Unter anderem mussten viele Leute in Homeoffice gehen und von den eigenen vier Wänden aus die Arbeiten erledigen. Solch eine Situation bringt natürlich auch einen erhöhten Datenverbrauch mit sich.

Aber wie ist es eigentlich um die Infrastruktur bestimmt? Ist das Netz so ausgelegt, dass ein erhöhter Datenverkehr problemlos bewältigt wird? Schließlich wird ja das Internet nicht nur für die Arbeit genutzt, sondern auch für die private Kommunikation aufgrund von Kontaktbeschränkungen, das Spielen im Internet in den besten Online Casinos, die bei MrCasinova.com zu finden sind.

Zudem schauen viele Leute Fußball oder Filme über das Internet. Da kommt schon eine große Menge zusammen, weswegen auch spekuliert wird, wie lange das die Infrastruktur aushält. Manchmal ist sogar die Rede davon, dass das Internet verstopft. Aber ist das nun überhaupt so schlimm, wie es sich anhört?

Ganz entspannt bleiben – die Infrastruktur ist gut aufgestellt

Obwohl gelegentlich davon die Rede ist, dass das Internet aufgrund des erhöhten Datenverkehrs kollabieren könnte, braucht sich niemand Sorgen zu machen. Bisher hat das Netz das hohe Datenaufkommen gut bewältigt. Es mussten auch keine Dienste unterbrochen werden, um die Internetverbindung stabil zu halten. Schauen wir uns einmal den größten deutschen Internetknotenpunkt an. Das ist DE-CIX mit Sitz in Frankfurt. Dieser Knotenpunkt hat eine Maximalkapazität von 54,10 Terabit pro Sekunde. Diese Menge muss erst einmal erreicht werden. Durchschnittlich liegt die Auslastung bei 6,3 Terabit pro Sekunde. Da ist also noch Luft nach oben.

Auch dann, wenn viele Leute die verschiedensten Internetdienste wie Skype, Wettplattformen, Online Gaming, Trainingsplattformen und Videostreaming zur gleichen Zeit nutzen würden, würde die Maximalgrenze so schnell nicht erreicht. Sicherlich steigt das benötigte Datenvolumen zu manchen Zeiten mehr an. Gerade zu Lockdown Zeiten ist das Datenvolumen angestiegen.

Anfangs stieg das Datenvolumen um 0,8 Terabit pro Sekunde an. Auch in den weiteren Wochen im April und Mai stieg nochmals das benötigte Volumen nochmals an. Aber an die Grenzen ist die Infrastruktur nicht gestoßen.

Lokale und temporäre Engpässe möglich

Allerdings ist es auch so, dass mit lokalen und temporären Engpässen zu rechnen ist. Das hat aber nur indirekt etwas mit der allgemeinen Infrastruktur zu tun. Stattdessen ist es eher so, dass es nur in bestimmten Gebieten aufgrund der dortigen Situation Unterbrechungen geben kann. Vor allem dann kann dieses Phänomen auftreten, wenn beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus alle Parteien Zuhause sind und zur gleichen Zeit das Internet mit hohem Datenaufkommen nutzen.

Vielleicht schauen am Abend im gleichen Zeitfenster die verschiedenen Familien Netflix, betreiben Videotelefonie oder spielen Lieblingsspiele über das Internet. Bei neuen und gut ausgebauten Leitungen ist das eher kein Problem. Falls jedoch eine alte und langsame Internetleitung vorliegt, könnte es bei der Nutzung datenintensiver Dienste kritisch werden.

Homeoffice Anwendungen hingegen gehören eigentlich nicht zu den datenintensiven Anwendungen. Von daher braucht sich niemand Sorgen zu machen, wenn so viele Leute in Homeoffice arbeiten, dass das Internet zusammenbricht.

Auch in Zukunft keine Bedenken

Der Lockdown war für die Internet-Infrastruktur ein richtiger Härtetest, der gut gemeistert wurde. Sicherlich wird es auch in Zukunft, wenn es immer wieder zu einem erhöhten Datenverkehr kommt, weil vielleicht noch mehr Menschen auf Videostreaming umsteigen oder andere Dienste im Internet wahrnehmen, zu keinen problematischen Einschränkungen kommen. Das Netz in Deutschland ist allgemein gut gewappnet. Kommt es zu Störungen wie lange Ladezeiten oder ruckelhaftes Laden, liegt das dann doch eher an den vorhandenen alten Leitungen.

Kommt es noch einmal zu einem deutschlandweitem oder lokalen Lockdown, was aufgrund der ansteigenden Zahlen wie in Harburg durchaus denkbar ist, wird sicherlich auch dann wieder das Internet gut gerüstet sein und durchhalten. Auch wenn es vielleicht lokal diverse Einschränkungen gibt, ist doch die Situation in den meisten Regionen gut gestaltet.

Auch andere Länder sind gut gewappnet

Obwohl immer wieder in verschiedenen Ländern damit gedroht wurde, Videostreaming Dienste zu beschränken, um die Internetverbindung aufrechterhalten zu können, muss sich normalerweise auch dort niemand Gedanken machen. Natürlich kam es auch in Italien, Frankreich, Spanien und anderen Ländern zu einem erhöhten Datenaufkommen. Doch auch dort wurden die Grenzen des Machbaren nicht erreicht.

In den anderen EU-Ländern kam es jedoch auch gelegentlich zu lokalen Unterbrechungen, was auch auf die älteren Leitungen und andere Gegebenheiten zurückzuführen war. Allerdings haben die Anbieter die Situation schnell unter Kontrolle gebracht, sodass die Leute überwiegend eine ordentliche und schnelle Internetverbindung nutzen konnten.
Fazit zur Infrastruktur: Alles im grünen Bereich

Letztendlich können wir nach dem Stresstest sagen, dass das Internet sowohl in Deutschland als auch in den anderen EU Ländern gut aufgestellt ist. Trotz des erhöhten Datenaufkommens gab es keine gravierenden Störungen und Einschränkungen. Im Prinzip kann man sagen, dass in Sachen internet alles im grünen Bereich ist.

Durch Homeoffice gab es zwar mehr Videokonferenzen und ähnliche Dienste, die genutzt wurden, doch die Dienste gehören eigentlich zu den weniger datenintensiven Anwendungen. Auch wenn immer mehr Menschen intensiver Videostreaming Dienste nutzen würden, ist nicht damit zu rechnen, dass das Netz verstopft und kollabiert.