Aussenmuehle

Ratgeber - Die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln die Nase, die Bäume stehen in sattem Grün und die Vögel zwitschern täglich ihr Konzert:

Es wird Sommer in Harburg. Jetzt ist es Zeit, Parks und Wälder, Märkte und Hafen so richtig zu genießen.

Wochenmarkt mit Tradition: Regional, saisonal und gut
Riechen, stöbern und die Frische kosten: Der Einkauf auf dem Harburger Wochenmarkt ist ein Genuss für alle Sinne. Das saisonale Obst und Gemüse kommt direkt vom Feld und steckt voller Vitamine und Nährstoffe. Hier wird garantiert fündig, wer sich gesund und ballaststoffreich ernähren will – schließlich kommen Ballaststoffe vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Dazu ein kleiner Schnack mit dem Händler unter dem blauen Himmel: Das hat Tradition. Und zwar bereits seit 1612, als der Wochenmarkt Harburg Sand von Herzog Wilhelm initiiert wurde. Seitdem sind auf dem lebendigen Markt neben den Lebensmitteln direkt vom Erzeuger auch fangfrischer Fisch, Textilien, Kurzwaren und Stahlwaren zu haben. Wer nach dem Bummel noch entspannen will, der tut das gemütlich mit einem kleinen Imbiss unter Sonnensegeln in Brunnennähe. So schmeckt der norddeutsche Sommer!

Sportlich im Stadtpark oder entspannt im Tretboot
Wer den Sommer nicht nur kulinarisch gesund, sondern auch sportlich aktiv angehen will, der ist im Harburger Stadtpark rund um den Außenmühlenteich an der richtigen Adresse. Ob beim Joggen, Spazieren, Radfahren oder ganz gemütlich beim Tretbootfahren: Es gibt wohl kaum einen Ort in Harburg, an dem sich Erholung und Sport besser verbinden lassen. Ein Wegenetz von insgesamt mehr als 16 Kilometern Länge und ein drei Kilometer langer Rundweg sind als idyllische Trainingsstrecken geradezu prädestiniert. Insbesondere von den hügeligen Waldbereichen aus werden sportelnde Harburger mit einmaligen Aussichten auf die Wasserflächen belohnt. Blühende Seerosen, das Konzert zahlreicher Vogelarten und nach dem Joggen ein wohlverdientes Eis: So macht der Sommer wirklich Freude.

Lebendiges Hafenquartier mit beschaulichem Charme
Etwas urbaner geht es am Harburger Hafen zu: Wo einst Gunter Gabriel noch ein Hausboot bewohnte, laden nun Cafés, Schleusen und historische Schiffe zum Bummeln und Beobachten ein. Im Vergleich zum Hamburger Elbstrand oder der belebten HafenCity ist es hier noch schön beschaulich: Man kann sonnenbaden, den Feierabend bei einem Kaltgetränk genießen und sogar angeln. Die Harburger lieben eben ihren Hafen – besonders von der denkmalgeschützten Alten Harburger Elbbrücke aus. Hier genießt man bei Sonnenuntergang auf einem Klappstuhl den schönsten Ausblick über das Wasser.

Ein Hauch von Süden im hohen Norden
Norddeutsches Plattland? Von wegen! In den Harburger Bergen gibt es zahlreiche Wander- und Fahrradrouten durch das hügelige Waldland zu erkunden. Wer also zur Abwechslung mal einen Hauch Süddeutschland schnuppern will, der macht einfach einen kleinen Trekkingausflug ins südwestliche Harburg. Die höchste Erhebung, der Hasselbrack, ist mit seinen 116,2 Metern allerdings eher eine norddeutsche Version von „Berg“. Aber genau das passt doch zum schönen Harburg. dl