Ratgeber - Wer gerade ein neues Geschäft eröffnet hat, muss sich um viele Dinge gleichzeitig kümmern: Behördengänge, Dokumente,

Bewerbungsgespräche und einiges mehr. Und natürlich braucht es auch Kunden, um wirtschaftlich Fahrt aufnehmen zu können. Ohne Werbung werden potenzielle Kunden in der Regel allerdings nicht auf einen aufmerksam. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, eine sinnvolle Werbestrategie zu entwickeln.

Mit einem Marketingkonzept zum Erfolg

Ein Marketingkonzept beinhaltet Informationen über ein Unternehmen und hält die geplanten Marketing-Maßnahmen fest. Es hilft dabei, Kunden zu gewinnen und zu binden. Dabei steht zunächst die Zielgruppe im Fokus: Wer soll angesprochen werden und wer soll kaufen? Die Beantwortung solcher Fragen ist wichtig, denn abhängig von der Altersgruppe sollte sich auch die Ansprache unterscheiden. Relevant sind neben dem Alter auch Geschlecht, sozialer Status, Interessen oder Beruf. Mithilfe dieser Informationen entwickelt man eine sogenannte Buyer Persona, mit der stellvertretend die Zielgruppe beschrieben werden soll. Darüber hinaus muss das Marketingkonzept eine Konkurrenzanalyse enthalten: Gegen wen muss man sich durchsetzen? Wer könnte einem die Kunden streitig machen? Im Kern steht allerdings die Frage, welche Ziele man erreichen möchte und welche Maßnahmen dafür notwendig sind. Bei einem neu gegründeten Unternehmen oder einem neuen Geschäft sollte die (Neu-)Kundengewinnung priorisiert werden. Zur Neukundenakquise stehen einem unterschiedliche Möglichkeiten offen: die Website, die Social Media oder der direkte Kontakt auf Messen oder am Point of Sale, also der Verkaufsstelle.

Beim Direktmarketing in Werbemittel investieren

Beim direkten Marketing vor Ort geht es (wie der Name andeutet) um den direkten Kundenkontakt. Diese Art des Marketings kann passiv, reaktionsorientiert oder interaktionsorientiert erfolgen: Wenn man Kunden auf sein Unternehmen aufmerksam macht, ohne dass das Werbemittel zu einer direkten Reaktion einlädt, dann handelt es sich um passives Direktmarketing. Hierfür kommen in der Regel Werbebriefe, Flyer oder Online-Newsletter und Mailings zum Einsatz. Das reaktionsorientierte Direktmarketing gibt Kunden die Möglichkeit, auf die Werbemaßnahme zu antworten (Beispiel dafür wären Antwort-Coupons in Zeitschriften oder TV-Werbung, in denen eine Rufnummer gut sichtbar eingeblendet wird), während die interaktionsorientierte Variante zu einem persönlichen Gespräch führt. Ins direkte Gespräch mit Kunden kommt man beispielsweise, indem man Veranstaltungen organisiert oder sich an Messen beteiligt. Zur Eröffnung des Unternehmens und in der unmittelbaren Zeit eignen sich solche Maßnahmen sehr gut dafür, mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Neben Flyern, die über die Leistungen des Unternehmens informieren, sind auch Werbegeschenke eine sinnvoll angelegte Investition: Kugelschreiber und Notizhefte gehören zu den Klassikern. Mittlerweile gibt es jedoch eine große Auswahl unterschiedlicher Produkte, wie beispielsweise Handtücher, Regenschirme oder Beutel, die man mit dem eigenen Firmenlogo bedrucken kann. Mit solchen Geschenken stärkt man die Kundenbindung und vergrößert zugleich die Reichweite der Werbung, da die Beschenkten diese Produkte samt des sichtbaren Logos oft über längeren Zeitraum verwenden.

Social Media nicht vergessen

Eine spezielle Form des Onlinemarketings ist das Social-Media-Marketing. Über dieses erreicht man insbesondere jüngere Zielgruppen. Allerdings gibt es mittlerweile diverse Kanäle, die alle nach eigenen Prinzipien funktionieren: Instagram, Snapchat, Twitter, TikTok und Co. sollten jeweils mit anderem Content bespielt werden. Auf Instagram könnte man beispielsweise Einblicke hinter die Kulissen und in die Arbeitsabläufe geben. TikTok und Snapchat könnte man eher dazu nutzen, auf Aktionen, Produkte und Services aufmerksam zu machen. Die Vorteile beim Social-Media-Marketing liegen im ständigen Kundenkontakt und der Möglichkeit, durch eine geteilte Beiträge wieder neue Menschen zu erreichen. Durch gezielte Promotions lassen sich insbesondere Instagram und Facebook auch zur Neukundengewinnung nutzen.