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Ratgeber - Die Börse ist ein Phänomen, das viele Menschen weltweit fasziniert. Das liegt vor allem an der Vorstellung, auf

dem Parkett sehr schnell sehr viel Geld verdienen zu können. Deswegen verarbeiten Regisseure und Drehbuchautoren dieses Thema immer wieder zu spannenden Geschichten. Die Filme geben zwar oft wenig Einblick in das Börsengeschehen, dafür aber in die möglichen Auswirkungen auf Anleger und Broker.

Die Faszination der Börse führt in Deutschland dazu, dass sich der Handel mit Wertpapieren großer Beliebtheit erfreut. Es gibt immer mehr Online-Broker wie Flatex, die Privatpersonen Zugang zur Börse und zum Aktienhandel verschaffen. Für Börsen-Einsteiger und -Interessierte gibt es außerdem unzählige Checklisten und Anleitungen dazu, wie der Aktienhandel funktioniert und wie man überhaupt damit anfängt.

Um ein Gefühl für das Thema Börse zu bekommen, sind die folgenden Filme durchaus empfehlenswert. In Das schnelle Geld aus dem Jahr 1999 wird der Untergang einer Bank durch die spekulativen Geschäfte eines Börsenmaklers thematisiert: Nick Leeson beginnt als Sachbearbeiter bei der Barings Bank und wird in eine Dependance ins Ausland versetzt. Dort steigt er zum General Manager auf und startet seine Karriere als Wertpapierhändler. Er wird binnen kurzer Zeit sehr erfolgreich, ist allerdings von der Bank gar nicht zum Wertpapierhandel autorisiert. Er verspekuliert sich und versucht, seine Machenschaften geheim zu halten. Das verleitet ihn zu immer größeren und riskanteren Geschäften und er fährt immer höhere Verluste ein. Letztlich führt er einen sehr heftigen Börsencrash und den Ruin der Barings Bank herbei.

Das Drama Das Streben nach Glück, das 2006 in die Kinos kam, spielt in den 1980er-Jahren und zeigt die Schwierigkeiten des alleinerziehenden Vaters Chris Gardner. Weil die Familie immer wieder in Geldnöten steckt, verlieren Vater und Sohn ihre Wohnung und sie landen auf der Straße. In der Hoffnung auf eine feste Stelle beginnt Gardner ein Praktikum bei einer Investmentbank. Zusätzlich zur Ausbildung zum Börsenmakler arbeitet er als Handelsvertreter, sein ursprünglicher Job. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und zeichnet sich durch eine stärkere Emotionalität aus.

Wolf of Wallstreet - dieser Film von 2013 basiert auf dem Leben des Börsenmaklers Jordan Belfort, der in den 1980er-Jahren mit Aktiengeschäften viel Geld verdiente und später wegen Betrügereien seine Händlerlizenz lebenslang entzogen bekam. Der Regisseur Martin Scorsese zeigt das ausschweifende Leben des Börsenmaklers mit Partys, Drogen und Sex. Der Handel an der Börse wird eher nebenher thematisiert.

Über die Figur Gordon Gekko ist Wolf of Wallstreet lose mit dem Film Wall Street von Oliver Stone aus dem Jahre 1987 verknüpft, dem Urvater aller Börsenfilme. Darin geht es um die illegalen Geschäfte, in die der Makler Gekko den Börsenneuling Bud Fox verwickelt. In beiden Filmen gewinnen die Protagonisten in kürzester Zeit viel Geld; sie riskieren viel und verlieren alles. Das Motiv der gerechten Strafe darf natürlich nicht fehlen: Die Betrüger werden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.