Ratgeber - Am Wochenende sollte man mal wieder so richtig entspannt ausschlafen können, würde man denken. All jene

aber, die Hundebesitzer ohne Garten sind, können hier nur müde lachen. Müde, weil sie trotz der arbeitsfreien Tage dennoch früh hochmüssen, um dem liebsten Freund des Menschen Freigang zu gewähren und Frühstück zu machen; quasi also all das, was man mit Kleinkindern auch so tut. Wobei...Babys und Kinder haben es hier noch viel besser, denn sie bekommen oft das Rundumwohlfühl Programm der Eltern. Sprich, jedes Wochenende auf einen neuen Spielplatz, Kletterpark oder Abenteuerurlaub. Wie wäre es, wenn all das auch für Hunde möglich wäre. Denn die Welt der Abenteurer ist nicht nur für uns Menschen auf zwei Beinen konzipiert.



Mehr als nur im Park sein



Natürlich, Hunde scheinen auch dann bereits voller Glückseligkeit zu sein, wenn sie mit ihren Menschen einfach nur im Park spazieren gehen können. Dabei noch einem Ball oder ein paar Enten hinterherzujagen scheint das vollkommene Glück zu sein. Aber vielleicht wissen Hunde auch noch gar nicht, welche anderen Optionen sie haben. Denn immer mehr Städte und Gemeinden haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch den Vierbeinern ein größeres Rahmenprogramm zu bieten. Hintergrund ist zwar, dass Hunde dann weniger Zeit in Parkanlagen verbringen, wo sie vielleicht die Beete zerstören oder andere Besucher nerven. Allerdings sind die Vorteile hier für die Halter als auch für die Tiere nicht von der Pfote zu weisen. Hier kann und darf der Hund nämlich noch Hund sein und einfach tierisch rumtoben. 


Über Stock und Stein



Oft sind diese Abenteueranlagen in die freie Natur integriert, sodass man auch gemütlich einen Spaziergang mit dem Auslauf verbinden kann. Hunde können sich hier richtig auspowern und über unwegsames Terrain hinwegjagen, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn man es gut plant, kann man sogar eine Art Schatzsuche daraus machen, indem man im Vorhinein Leckerlis versteckt, die es zu finden gilt. Oder man spielt eine Runde Frisbee mit dem Hund, das macht auch den Menschen Spaß und sorgt vielleicht dafür, dass die Hunde müde genug sind, sich am Sonntagmorgen vielleicht nicht in aller Hergottsfrühe lautstark bemerkbar zu machen. 


Ab in die Schule



Oder man schickt den eigenen Hund wieder auf die Schulbank; im übertragenen Sinne. Viele Orte in Deutschland bieten für das Wochenende Schulen an, bei denen der Hund und der Menschen gemeinsam lernen, wie man miteinander besser umgehen kann. Passend dazu gibt es übrigens auch Hunderucksäcke, damit man nicht alles selber tragen muss.



Hamburg und Harburg, als nördliche Städte mit einem Überangebot an Grünflächen und Waldgelände sind dabei natürlich vielversprechender als die überfüllten Städte im Westen oder Berlin, auch wenn es da sicherlich viele gute Schulen für Hunde gibt. Hier im Norden aber werden die Dinge ziemlich entspannt aufgezogen, sodass man auch spontan am Wochenende zum Training in den Wald gehen kann. Manche Hundeschulen bieten auch zweitägige Trainings an, sodass man sogar selber wegfahren kann in dem Wissen, dass der Hund in guter Gesellschaft ist. 


Fakt also: Auch wenn der Sonntagmorgen manchmal nicht für seine Langsamkeit bekannt ist, so kann man dennoch das Beste daraus machen. dl