Ratgeber - Faszination Indien - das Land voller Strände, Tempel und pulsierender Metropolen zieht seit jeher Reisende auf der Suche nach

Abenteuer an. Einige wichtige Tipps und Hinweise helfen dabei, aus dem Aufenthalt in Indien tatsächlich eine echte Traumreise zu machen.

Tipps vor der Abreise

Es gibt vor allem zwei Dinge, die vor jeder Reise nach Indien unbedingt gemacht werden müssen. Zum einen gilt es, das Visum für Indien rechtzeitig und korrekt zu beantragen. In den meisten Fällen wird es sich um ein drei Monate gültiges Touristenvisum handeln, welches zur einmaligen Einreise in das Land berechtigt.



Für die Bearbeitung sollte mit mindestens drei Wochen gerechnet werden. Zwar wird das Visum häufig schneller ausgestellt, mit einem großen Zeitfenster wird das Risiko einer bösen Überraschung allerdings deutlich reduziert. Die Kosten für ein Visum für Indien unterscheiden sich je nach Agentur, deren Hilfe ein Reisender in Anspruch nimmt, liegen jedoch stets bei mindestens EUR 71.

Die zweite wichtige Angelegenheit ist ein Blick in den persönlichen Impfpass. Vor der Reise sollte unbedingt eine Impfung gegen Hepatitis A und B vorgenommene werden, sollte diese noch nicht vorhanden sein. Ein Tropenarzt kann weitere Impfungen, je nach Reiseroute, empfehlen.



Tipps für die Reiseroute


Indien ist ein großes Land voller unterschiedlicher Landschaften, Kulturen und Sprachen. Egal wie viele Wochen die Reise dauern soll, es ist unmöglich bei einem einzigen Aufenthalt alles Sehenswerte auch wirklich zu sehen. 


Bei der Planung müssen daher Prioritäten gesetzt werden: Welche Orten sollen unbedingt dabei sein und wie können sie geschickt auf einer Route kombiniert werden? Hilfe bringt das Studieren einiger altbekannter Reiserouten, die nicht ohne Grund bei vielen Urlaubern äußerst beliebt sind.


Die klassischste Route führt von Delhi über den Taj Mahal nach Mumbai und an die Strände von Goa.

Die Route für Wanderer nimmt die indische Seite des Himalayas ins Visier. In der ebenso traumhaften und wie anspruchsvollen Berglandschaft ist die Kultur weniger vom Hinduismus geprägt, sondern vom Buddhismus und der Religion der Volksgruppe der Sikhs.

Die Route durch Südindien lässt Delhi ausnahmsweise links liegen und startet in Mumbai. Hier wartet das ganz besondere Flair ehemaliger Kolonialstädte, von Teeplantagen und Regenwäldern.


Egal welche Strecke geplant ist, eine oder mehrere Zugfahrten gehören in Indien mit dazu. So manche Fahrt führte bereits zu Erlebnissen, von denen ein ganzes Leben lang erzählt werden kann.



Das Buchen eines Tickets der ersten Klasse bietet entsprechenden Komfort. In den darunterliegenden Klassen kann hingegen das authentische Indien mit all seinen Seiten erlebt werden. Eine Erfahrung, die man sich auf kurzen Fahrten durchaus einmal zutrauen sollte.


Der Tipp, der jede Indien-Reise unvergesslich macht

Es sind vor allem die Menschen, die Indien zu etwas ganz Besonderen machen. Reisende, die nur im Hotel und unter sich bleiben, werden das echte Indien deshalb nicht kennenlernen.



Das frische gekochte Essen in den offenen Straßenküchen, bei dem auch die Einheimischen Schlange stehen, schmeckt besser als jedes Hotelrestaurant und ist auch deutlich günstiger. Die Inder sind sehr gastfreundlich und freuen sich, ins Gespräch zu kommen.



Eine Essenseinladung in das Haus einer indischen Familie ist eine große Ehre und sollte unbedingt angenommen werden. Dabei sollte natürlich trotzdem auf das Bauchgefühl gehört werden, um sich nicht selbst einem Risiko auszusetzen.


Ein anspruchsvolles Reiseland, das süchtig macht

Indien gilt häufig als gefährlich und wird jenen als Urlaubsdestination empfohlen, die bereits Erfahrung mit Reisen außerhalb der westlichen Welt haben.



Doch mit den richtigen Tipps und einer guten Planung wird Indien zum idealen Reiseziel für alle, die Lust auf neue Erfahrungen haben. Denn nirgendwo sonst gibt es so viele bunte, laute und aromatisch Eindrücke wie in Indien. dl