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Ratgeber - Klickende Geräusche aus Getriebenähe, Fahrzeugruckeln, schwere Gangschaltung - geht das Getriebe eines Wagens kaputt, merkt man das in der Regel rechtzeitig.

Doch was macht man in solch einem Fall? Austauschen oder reparieren? Wer in Harburg oder Hamburg eine Werkstatt sucht, die Getriebe repariert und dabei besonders fachmännisch vorgeht, wird im Internet über Portale wie Caroobi schnell fündig.

Die Reparatur oder Instandsetzung eines Getriebes ist in der Regel günstiger als der komplette Austausch. Dennoch gehört diese Werkstattarbeit nach dem Motor zu den teuersten Reparaturen am Fahrzeug. Man sollte sich deshalb gut überlegen, ob der Wert des Autos so hoch ist, dass sich diese Reparatur lohnt. Je früher man merkt, dass das Getriebe des Autos nicht mehr gut läuft, desto besser. Da es sich um ein sehr komplexes Bauteil handelt, können in der Regel einzelne Komponenten gewechselt werden.

Wer den Schaden früh bemerkt, vermeidet teure Folgeschäden und kommt mitunter mit einer günstigeren Einzelteilereparatur davon. Spricht man bei einer Getriebereparatur von günstigen Preisen, liegen diese im Raum Hamburg bei mindestens 1.500 Euro - und steigen je nach Modell, Getriebe- und Schadensart auch weit über 5.000 Euro. In Harburg und Umgebung gibt es zahlreiche Werkstätten auf unterschiedlichem Preisniveau.

Wer keine Vertrags- oder Stammwerkstatt hat, sollte sich bei mehreren Betrieben nach dem Stundenlohn informieren. Je aufwendiger die Arbeit ist, desto mehr Zeit muss die Werkstatt in die Reparatur investieren. Je nach Stundenlohn kann das einen Preisunterschied von mehreren hundert Euro ausmachen. Generell ist der Stundenlohn in Vertragsstätten höher als bei freien Werkstätten.

In Hamburg werden Stundenlöhne in Vertragsstätten zwischen 100 und 160 Euro veranschlagt. Freie Werkstätten in der Region liegen bei einem Stundenpreis von circa 70 bis 90 Euro. Sind die Folgeschäden groß, bereits sehr viele Teile defekt und die Reparatur sehr umfangreich, lohnt es sich, über den Kompletttausch des Getriebes nachzudenken. Hierbei hat man zwei Möglichkeiten: Den Kauf eines neuen oder eines überholten Getriebes.

In jedem Fall lohnt es sich, in der entsprechenden Werkstatt nach einem generalüberholten Austauschgetriebe zu fragen. Dabei handelt es sich um ein gebrauchtes Getriebe, dessen Verschleißteile ersetzt werden und das dadurch wie neu und voll funktionsfähig ist. Wer nichts von gebrauchten Produkten hält, kann auch ein neues Getriebe verbauen lassen und einen dementsprechenden Aufpreis zahlen.

Getriebeaustausch und -reparaturen werden immer häufiger nötig, denn viele Autohändler stehen unter hohem Kosten- und Innovationsdruck. Das führt zu Fehlern bei der Herstellung und zu Kosteneinsparungen bei wichtigen (und meist teuren) Teilen. Nach den Statistiken der CG Car Garantie ist die Zahl der Getriebeschäden zwischen 2008 und 2013 um 21,6 Prozent gestiegen. 2015 lag das Getriebe bereits auf Platz drei der häufigsten Schäden. 2018 ist laut Bericht der CG Car Garantie ein minimaler Rückgang von 1,4 Prozent bei Getriebeschäden zu verzeichnen. Dennoch liegt das Getriebe immer noch auf Platz drei der häufigsten und kostenintensivsten Mängel bei Neuwagen. zv