Ratgeber - Endlich flexible Arbeitszeiten, endlich sein eigener Chef sein, endlich selbstständig - davon träumen viele Menschen,

insbesondere in Hamburg. Im vergangenen Jahr war die Hansestadt sogar Gründungshauptstadt Deutschlands. Wer sich selbstständig machen möchte, aber bisher keine entsprechenden Erfahrungen vorzuweisen hat, sollte sich unbedingt individuell beraten lassen. In Hamburg geht das beispielsweise bei der hei. Hamburger ExistenzgründungsInitiative. Allein in den vergangenen drei Jahren gab es in Hamburg rund 253 Gründer je 10.000 Einwohner (Stand: Juni 2017), so das Ergebnis des Gründungsmonitors der Förderbank KfW. Zum Vergleich: In Berlin waren es 238 je 10.000 Einwohner. In Zeiten zunehmender Digitalisierung und staatlicher Förderprogramme ist es leichter denn je, sich mit einer innovativen Geschäftsidee selbstständig zu machen. Das Internet bietet Interessierten eine regelrechte Flut an Informationen zum Thema Selbstständigkeit, und auch Gründer finden online alles, was zur Organisation eines eigenen Unternehmens dazugehört - beispielsweise, Informationen darüber, wie ordentliche Rechnungsvorlagen auszusehen haben und wie man sie in Excel, Word und Co. anpasst. Eine eigene Geschäftsidee in die Realität umzusetzen, und das auch noch im Alleingang, ist dann aber doch eine deutlich größere Herausforderung, als manch einer denken mag.

Mit hei. erfolgreich durch die Firmengründung

Wer sich in Hamburg selbstständig machen möchte, ist angesichts dieser Herausforderung nicht alleine. Die Hamburger Startup-Szene ist seit Jahren im Aufschwung, entsprechend positioniert sich die Hansestadt "zunehmend als Scout und Förderer junger Unternehmen", sagt Cécile Wickmann, Mitgründerin und Geschäftsführerin von REBELLE - StyleRemains in Hamburg im Deutschen Startup Monitor 2017 (hier als PDF verfügbar). Gründungsinteressierte und Gründer/innen sollten vorhandene Angebote in Anspruch nehmen und sich individuell beraten lassen. Bei der hei. Hamburger Existenzgründungsinitiative beispielsweise gibt es die allgemeine Erstberatung im persönlichen Gespräch zum Nulltarif. Das ist aber nur der erste von insgesamt vier Schritten, bei denen hei. alle Interessierten unterstützt. Im zweiten Schritt wird gemeinsam mit den Experten von hei. ein Ideenplan erarbeitet, um die Gründung zu strukturieren und zu verschriftlichen. Anschließend gibt es ein ausführliches Feedback von anderen Gründern in einem der kostenlosen monatlichen Workshops. Wer nicht länger als seit zwei Jahren selbstständig ist und seinen (künftigen) Unternehmenssitz in Hamburg hat, kann zudem ein spezielles Coachingprogramm beantragen (Schritt 3), das hei. in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg anbietet. Dieses wird in Form von Wertschecks mit einem Zuschuss in Höhe von 500 Euro gefördert. Beim regelmäßigen Gründertreffen (letzter Schritt) haben Gründerinnen und Gründer zudem die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, um sich zum Thema Unternehmensgründung auszutauschen.

Ohne Moos nix los - IFB hilft

Wem das nötige Kapital für eine Gründung fehlt, der sollte ein persönliches Gespräch bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB vereinbaren. Sie fördert Startups auch in diesem Jahr bei der Gründung sowie bei den nächsten Entwicklungsschritten. dl