Ratgeber - Harburg hat viele schöne Ecken und bietet Fotografen viele Motive. Neben kunstvollen Plastiken wie dem Tubaspieler

am Rathausplatz und kreativ bemalten Hausfassaden locken besonders fotogene Sehenswürdigkeiten wie der Binnenhafen, der Stadtpark oder die Harburger Elbbrücke.

Im Harburger Binnenhafen

Den Binnenhafen prägt eine Mischung aus historischer und moderner Architektur. Das Silo am Schellerdamm und der Channel Tower, der sich mit seinen 75 Metern über Harburgs Kanallandschaft erhebt, sind zwei besonders beeindruckende Bauwerke, die sich kontrastreich von ihren Nebengebäuden abheben. Das Silo vereint moderne und historische Elemente: Einige der alten Silozellen wurden erhalten und bilden in Kombination mit der modernen Büro- und Wohngebäudefassade ein außergewöhnliches Exterieur. Fotomotive ergeben sich hier aus allen Blickwinkeln.

Alte Süderelbbrücke

Die Harburger Elbbrücke war die erste Straßenbrücke über die Süderelbe. Sie wurde 1899 erbaut und besticht bis heute mit ihrem historischen Charme. Gut zu erkennen sind das große Harburger Wappen auf dem alten Mauerwerk auf der Südseite sowie das Wilhelmsburger Wappen auf der Nordseite. Hinter den alten Steinmauern erstrecken sich die Stahlbögen der Brücke über eine Länge von 474 Metern. Fotografen kommen garantiert auf ihre Kosten, denn die alte Brücke ist bei jedem Wetter ein schönes Motiv - zum Beispiel für kreative Handyhüllen, die man hier selbst gestalten kann.

Harburger Rathaus

Das Harburger Rathaus - ein Neorenaissance-Bau von 1889, erbaut vom deutschen Architekten Christoph Hehl - bietet viele Motive für detailverliebte Fotografen und Freunde von Nahaufnahmen. Die Fassade ist mit zahlreichen Sandsteinelementen geschmückt, die die Geschichte Harburgs erzählen. Neben Sinnsprüchen und verschiedenen Wappen sind auch Gerechtigkeit und Weisheit bildlich dargestellt. Vor allem bei Sonnenschein bilden die sandsteinernen Ausschmückungen einen schönen Kontrast zu den roten Backsteinflächen des Gebäudes. Weitere Details, die sich als hervorragende Fotomotive erweisen, sind die Uhr im Mittelgiebel und das Portrait des Baumeisters über dem Eingangsportal.

In der Lämmertwiete

Kopfsteinpflaster, alte Straßenlaternen, die letzten vollständig erhaltenen (und windschiefen) Fachwerkhäuser Harburgs und viele Restaurants, Bars und Cafés: Die Lämmertwiete ist eine urige Gasse, die den Besucher mit viel Charme in eine andere Zeit versetzt. Neben kulinarischen Genüssen gibt es hier auch zahlreiche Fotomotive zu entdecken. Ein Highlight ist Haus Nummer 47; ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit vorkragendem Fachwerkgiebel mit Buntmauerwerk.

Harburger Stadtpark

Der Volkspark zeigt sich im für die 1920er Jahre typischen Baustil. Er sollte Harburg repräsentieren - so finden sich hier unter anderem für Norddeutschland typische Moor-, Heide-, Wald- und Wiesenflächen. Der in den Ausläufern der Harburger Berge gelegene Park lockt außerdem mit einem spannenden Wechsel von Hügelrücken und schmalen Tälern. Zu den Highlights zählt der Außenmühlenteich, der umwandert werden kann. Südlich erstreckt sich ein Vogelschutzgebiet. Wer gern Insekten, Amphibien und Vögel fotografiert, findet hier reichlich Motive.