Ratgeber- Hamburg ist attraktiv, kulturell und international. Das zeigt sich nicht nur an den vielen verschiedenen Nationalitäten und Sprachen, die in der

Hansestadt gesprochen werden, sondern auch in der Vielfalt seiner Jobmöglichkeiten und Branchen. Wir werfen einen kleinen Blick in die Bereiche, in denen sich die Internationalität Hamburgs besonders hervortut.

Internationaler Umschlagplatz: der Hamburger Hafen

Ein interessanter und abwechslungsreicher Bereich ist beispielsweise der Hamburger Hafen. Hier kommen täglich unzählige Schiffe mit Containern aus der ganzen Welt an und entladen ihre Waren, die im Anschluss weiter in die Geschäfte in Deutschland oder im europäischen Ausland transportiert werden. Dabei werden die Umschläge auf einer großen internationalen Basis getätigt: Containerschiffe aus dem Nahen Osten transportieren zum Beispiel Gewürze oder Gebäck. Diese werden zwar in Hamburg entladen, doch erfolgt anschließend ein Weitertransport per LKW nach Österreich, nach Dänemark oder in die Schweiz. Hier zeichnet sich eine internationale Ausrichtung des Hafens auf gleich mehreren Ebenen ab: Nicht nur in Hamburg kommen Waren mithilfe des Schiffsverkehrs an, auch der logistische Weitertransport in andere Länder verbindet international.

Immer in zwei Sprachen unterwegs: Übersetzer und Dolmetscher

Besonders international geht es naturgemäß in der Übersetzer- und Dolmetscherbranche in Hamburg zu. In Übersetzungsbüros wie zum Beispiel Easytrans24.com oder bei selbstständigen Übersetzern gibt es täglich viele Dokumente, die von der einen Sprache in eine andere übertragen werden müssen. Ziel ist, eine globale Kommunikation zu unterstützen, unabhängig davon, ob Verträge, Software oder internationale Webseiten in andere Sprachen zu übersetzen sind.

Dabei wird nicht nur in gängige und wirtschaftlich attraktive Sprachen wie Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Chinesisch übersetzt. Selbst sprachliche „Außenseiter“ wie zum Beispiel Finnisch, Isländisch oder Rumänisch haben die Übersetzungsbüros in ihrem Programm. Rege geht es zu in den Büros, die sich auf Übersetzungen spezialisiert haben, schließlich umfassen die Aufträge die unterschiedlichsten Arten an Dokumenten: Flyer oder Verträge, aber auch Zeugnisse und Jahresabschlüsse sind nur ein paar Beispiele aus dem umfangreichen Portfolio dieser Branche.

Weltweiter Handel macht Fremdsprachen unerlässlich

Handel wird nicht nur im Hamburger Hafen betrieben. Viele Unternehmen, die im Groß- und Außenhandel tätig sind, sorgen tagtäglich für das Aushandeln der Preise an internationalen Märkten und Börsen. So wird beispielsweise der Preis für Kaffee, den wir bei Tchibo kaufen, an internationalen Kaffeebörsen ausgehandelt. Geschäftspartner sind in diesem Fall vor allem Unternehmer aus Südamerika, wo die Kaffeebohne ihre Herkunft hat. Aber auch weniger bekannte Waren wie Gerste und Malz werden preislich an großen Börsen gehandelt. Ohne fremde Sprachen, ohne die internationale Ausrichtung und ohne das nötige Know-how sähe die wirtschaftliche Welt des Handels in Hamburg sehr viel anders als im Moment aus.

Hamburger Flughafen: ohne Internationalität kaum denkbar

Von hier aus geht es in die weite Welt: Der Hamburger Flughafen ist nicht nur durch seine vielen Flugziele international, sondern gleichermaßen durch die vielen Flieger, die hier täglich aus den unterschiedlichsten Ländern landen. Obwohl es für deutsche Passagiere bei der Abfertigung vorwiegend in der Muttersprache zugeht, kann das bei einem Flugpassagier aus Simbabwe schon ganz anders aussehen. Jeder, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wird ohne Zögern auf Englisch bedient. Das gilt sowohl am Boden als auch in der Luft. Flug- und Bodenpersonal des Hamburger Flughafens müssen daher der englischen Sprache mächtig sein. So existiert auch die Internetseite des Airports in einer englischsprachigen Version. Betrachtet man den Bereich der Logistik im Flugverkehr, sind englische Begriffe Pflicht.