Ratgeber - Wer Burger hört, denkt an Fast-Food und ungesunde Ernährung. Doch das muss es nicht mehr sein. Die Kombination aus leckerem Weißbrot, frischem Fleisch,

Sauce, Käse und Salat kann durchaus auch ein leckeres und bekömmliches Gourmet-Essen sein. Und zu einem Burger benötigt man nicht einmal Fleisch, wie die Veggie-Burger-Auswahl zeigt. Auch viele Restaurants in Harburg und Umgebung - wie etwa das Café Central neben dem Cinemaxx oder der Kult-Imbiss Bruzzelhütte - bieten bereits Gourmet-Burger in zahlreichen Variationen an.

Wozu aber in die Ferne schweifen, wenn man sich auch zu Hause einen tollen Gourmet-Burger zusammenstellen kann. Das macht - vor allem gemeinsam mit der Familie oder in fröhlicher Runde - Spaß und ist auch noch super lecker. Hier ein paar Rezepte für den Gourmet-Burger zum Selbermachen.

Alles steht und fällt natürlich mit den Burger-Buns, also den Brötchen, in die dann die Füllung kommt. Man kann sie ganz entspannt im Onlinesupermarkt bestellen aber bei einigen Gourmets ist ein selbstgemachtes Burger-Bun ein Muss. Hier ein einfaches Rezept, das für alle nachfolgenden Burger verwendet werden kann:

1000 g Mehl, (Type 550)

1 Pck. Hefe, frisch

100 g Butter

450 ml Wasser

250 ml Milch

1 EL Salz

5 EL Zucker

1 Handvoll Sesam, geschält

1 Eiweiß

Hefe und Zucker in der lauwarmen Milch auflösen und mit der flüssigen Butter, dem Salz und dem Wasser zum Mehl geben. Am besten mit einer Küchenmaschine gut durchkneten (mindestens 10 Minuten). Dann den Teig rasten und an einem warmen Ort aufgehen lassen - er sollte sein Volumen verdoppeln. Den fertigen Teig nochmals kneten und daraus 8-10 gleich große Brötchen formen. Auf ein befettetes Backblech gegen und wiederum etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Dann mit Eiklar bestreichen, mit Sesam bestreuen und bei 200°C etwa 12-15 Minuten backen.

Patties: Weniger ist mehr

Für jeden Fleischburger braucht man natürlich auch Patties. Dazu frisches, mageres Rinderhack mit Salz, Pfeffer, frischer Petersilie und etwas Senf vermischen und aus der Masse Kugeln formen. Diese Kugeln am besten zwischen zwei Küchenbrettern flach drücken, sodass runde Scheiben entstehen. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Nicht die Fleischmenge ist damit gemeint, sondern die Gewürze. Salz, Pfeffer und etwas Senf reicht vollkommen. Der restliche Geschmack ergibt sich aus den sonstigen Zutaten des gewünschten Burgers. Die fertigen Patties werden in wenig (!) Pflanzenöl oder am besten auf einem elektrischen Tischgrill bis zum gewünschten Garpunkt (medium bis ganz durch) unter mehrmaligem Wenden gegrillt und können im Ofen warmgestellt werden. (Mit Alufolie abdecken).

Der klassische Burger

Für den klassischen Burger nun die fertigen Buns auseinanderschneiden, an der Schnittfläche antoasten und mit Senf, Ketchup, Eisbergsalat, einem Fleischpattie und frisch geschnittenen Zwiebelringen füllen.

Cheeseburger

Für den Cheeseburger die Patties nur medium anbraten und dann mit Schmelzkäse belegen, diesen bei Oberhitze im Ofen zum Schmelzen bringen.

Mexikoburger

Für den Mexikoburger vermischt man rote Kidney-Bohnen mit Ketchup und Tabasco, zusätzlich zu den Zwiebeln verwendet man noch frische rote Paprikastreifen oder auch frisch gehackte Chilis zum Garnieren.

Har-Burger

Da geht's natürlich um Fisch: Füllen Sie Ihre selbstgemachten Buns mit Matjessalat und Fischfrikadellen. Das ist richtig hanseatisch.

Es geht auch vegetarisch

Für Vegetarier eignet sich am besten ein Burger mit Leichtmayonnaise, Tomatenscheiben, Gurken, Eisbergsalat und Zwiebel.