Buchholz - Nach dem Schließfach-Coup bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Buchholz, bei dem Diebe Anfang Juli

75 Schließfächer geknackt und ausgeräumt hatten, sind laut Sparkasse 55 Betroffene entschädigt worden. In einem Fall hatte ein Kunde Bargeld, Goldmünzen und Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro verloren. Auch mit ihm wurde laut Sparkasse eine Einigung erzielt.

In 20 Fällen wurde noch keine Lösung gefunden. Vorwürfe der Kanzlei Hennemann, dass die Sparkasse die geschädigten Kunden durch unangemessene Forderungen nach Belegen „zermürbe“, wies Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Wir haben innerhalb von drei Monaten Dreiviertel der Betroffenen entschädigt. Das zeigt, dass wir diese Angelegenheit sehr ernst nehmen und niemanden im Regen stehen lassen." Man arbeite "sehr gewissenhaft" an der Regulierung. Sommer: "Das benötigt in den Fällen, in denen wir externes Fachwissen hinzuziehen, allerdings etwas mehr Zeit.“ zv