Harburg - Nach einer Messerstecherei am ZOB Harburg im April dieses Jahres, muss sich ein 18-Jähriger ab kommenden Donnerstag

vor dem Landgericht wegen versuchten Totschlags veraantworten. Dem Bulgaren wird vorgeworfen einen Mann, der einen Streit schlichten wollte, fast umgebracht zu haben.

Laut Staatsanwaltschaft wurde der 47-Jährige von dem 18-Jährigen attackiert. Dabei erlitt der Mann einen Stich in den Arm. Nachdem er zu Boden gestürzt war, soll ihm der 18-Jährige zehn Mal ins Bein gestochen haben. Dadurch wurde Unterschenkelschlagader verletzt. Wegen des hohen Blutverlustes bestand Lebensgefahr für den 47-Jährigen.

Der 18-Jährige hatte zunächst flüchten können. Er wurde später in seiner Wohnung auf der Veddel festgenommen. zv