Landkreis Harburg - Sturm und Windböen haben am Dienstag auch im Landkreis Harburg für einige Einsätze gesorgt.

Insgesamt kam die Region im südlichen Hamburg jedoch vergleichsweise glimpflich davon. Im Landkreis musste die Feuerwehr zu einigen umgeknickten Bäumen ausrücken. In Sprötze stürzte ein Baum in die Oberleitung der dort verlaufenden Bahnstrecke Hamburg-Bremen. Der Einsatz dauerte zwei Stunden, weil die Strecke gesperrt und die Oberleitung stromlos geschaltet werden musste, bevor die Einsatzkräfte mit der Beseitigung beginnen konnten.

An anderen Orten wurden Bäume beseitigt, die auf Straßen oder Fußwege gestürzt waren. Insgesamt fünf solcher Einsätze wurden gemeldet. Im Bezirk Harburg, Wilhelmsburg oder Finkenwerder kam es zu keinen nennenswerten Sturmeinsätzen.

Die Auswirkungen des Sturms können, gerade Pendler treffen, die die Bahn benutze. In anderen Teilen Norddeutschlands kam es, wie in Sprötze, Streckensperrungen. Die sind zwar beseitigt. Züge sind aber deswegen nicht an den Punkten, an denen sie gebraucht werden. Es kann deshalb zu Verzögerungen im Zugverkehr kommen. zv