Harburg - Der Bezirk Harburg blieb verschont. Die heftigen Gewitter mit ihrem prasselnden Sommerregen zogen nördlich

und südlich vorbei. Getroffen hatte es aber den Landkreis Harburg. In der Gemeinde Seevetal war die Feuerwehr an mehreren Stellen im Einsatz. Auf der Autobahn Richtung Lüneburg hatte es mehrere Verkehrsunfälle gegeben. Auch ein auf die Autobahn gestürzter Baum musste beseitigt werden.

An der Maschener Schützenstraße gab es gleich mehrere Einsatzstellen. Hier mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden. Zudem war die Straße an mehreren Stellen wegen verstopfter Siele überflutet. In der Straße Am Mergelberg in Klein-Leversen schlug der Blitz in ein Haus ein. Die Feuerwehr überprüfte. Mehrere Kabel waren verschmort. Ein Brand war nicht entstanden. Ganz in der Nähe mussten von der B75 zahlreiche abgebrochene Äste beseitigt werden.

Besonders viel los war in Stelle, wo gleich mehrere Wehren aus dem Landkreis im Einsatz waren. Mehrere Keller von Gebäuden, darunter der DRK-Kindergarten in der Straße Uhlenhorst, waren vollgelaufen. Auch ein auf ein Haus gestürzter Baum wurde beseitigt. Insgesamt gab es allein dort 25 Einsatzstellen.

Auf Hamburger Gebiet traf es vor allem den Nordwesten der Stadt. Die Feuerwehr zählte rund 300 Einsatzstellen von vollgelaufenen Kellern, bis zu Menschen, die in ihrem Auto auf überfluteten Straße festsaßen. Auch hier wurde, wie im Landkreis niemand verletzt. zv