Buchholz - Es ist eine richtige "Modenschau", die die Schließfachaufbrecher bei ihrem Millionen-Coup am 5. und 6. Juli in der Buchholzer Filiale der

Sparkasse Harburg-Buxtehude aufgeführt haben. Bei der Tat wechselten sie immer wieder die Kleidung, wenn sie bei der durch den von Kameras überwachten SB-Bereich Richtung Schließfächer gingen. Die Methode hatte offenbar Erfolg. Die Polizei ist sich nicht ganz sicher, wie viele Schließfachknacker an der Tat beteiligt waren. Ermittler gehen von "um die fünf" aus. Ein zusätzliches Problem. Die Bilder, die die Überwachungskamera lieferte, sind nicht gerade von bestechender Qualität

Mittlerweile wurde auch bekannt wie viel der Schließfächer die Täter knackten. 82. Die dürften nicht nur mit Schmuck, Geld, Gold, Edelsteinen oder sonstige Wertgegenständen, sondern auch mit Unterlagen oder persönlichen Erinnerungsstücken gefüllt gewesen sein. Sicher ist: Die Schadenssumme liegt bei über einer Million Euro.

Jetzt hofft die Polizei in Buchholz mit Hilfe der veröffentlichten Bilder weiter zu kommen. Die Veröffentlichung nach knapp einem Monat nach der Tat ist auch ein Zeichen, dass  die bisherigen Ermittlungsansätze nicht besonders vielversprechend sind.

Auf der Internetseite der Polizei sind insgesamt 16 Fotos von Tätern in verschiedenstem Qutfit zu sehen. Kopfbedeckungen waren offenbar Pflicht, um das Gesicht besser zu verbergen. Immer wieder taucht auf den Bildern dabei der gleiche Hut auf. Wer alle Bilder sehen möchte: Hier mit einem Klick zur Seite der Polizei. Wer Hinweise hat, möchte sich an die Kripo in Buchholz unter Telefon  04181-2850 wenden. zv