Harburg - Nirgends im Bezirk Harburg ist die Gefahr Opfer von Einbrechern zu werden so groß wie in Marmstorf. Das zeigen die Häufigskeitszahlen.

Sie setzen die Zahl der Taten in Relation zu der Zahl der Einwohner. Statistisch wurden im vergangenen Jahr 0,39 Prozent aller Marmstorfer Opfer von Einbrechern. Knapp dahinter liegt Hausbruch. Dort waren es 0,37 Prozent. Sehr hoch belastet sind auch Eißendorf und Neuland.

Eine hohemittlere Einbruchgefahr mit einer Quote von über 0,2, aber unter 0,3 Prozentbesteht in Langenbek, Heimfeld, Sintorf, Neugraben und Wilstorf, das erstaunlich gut abschneidet und nur knapp über 0,2 Prozent liegt.

Ein geringe Belastung von unter 0,2 Prozent gab es im vergangenen Jahr im Stadtteil Harburg, in Rönneburg und Neuenfelde. In den Stadtteilen Moorburg, Francop und Cranz wurden keine Einbrüche angezeigt. Altenwerder ist wegen der geringen Bevölkerungsdichte nicht auswertbar.

Im Vergleich zum restlichen Hamburg schneidet der Bezirk Harburg gut ab. Marmstorf liegt bei der Einbruchsbelastung als erster Stadtteil aus dem Bezirk Harburg auf Platz 15.

Eine auffallend hohe Zahl von Einbrüchen gibt es in Wilhelmsburg, dass zum Bezirk Mitte gehört. Es liegt bei der Negativ-Hitliste aller Hamburger Stadtteile auf Platz acht. Finkenwerder, das ebenfalls zu Mitte gehört, schneidet überdurchschnittlich gut ab. Dort liegt die Gefahr Opfer eines Einbruchs zu werden bei 0,1 Prozent. zv