Harburg - Seit 2013 war Peter Quaak der Kripochef in Harburg und damit Vorgesetzter von allen Kripobeamten in Neugraben, Finkenwerder,

Harburg und Wilhelmsburg. Jetzt ist er in den Ruhestand gegangen. Im Harburger Rathaus überreichte im großen Sitzungssaal LKA-Chef Frank-Martin Heise dem 1. Hauptkommissar die Entlassungsurkunde. "Ich wurde 1977 im Hamburger Rathaus vereidigt und werde im Rathaus Harburg verabschiedet. Damit schließt sich der Kreis auf sehr angenehme Weise", sagte Quaak. Der vor elf Jahren als Kripomann in den für ihn bis dahin weitgehend unbekannten Bereich Harburg kam. Am Ende war er "sehr dankbar", dass er in diesem "besonderen Teil Hamburg" arbeiten konnte. Und auch das sagte Quaak: "Wenn man in Harburg lebt besteht 0 Prozent Notwendigkeit nach Hamburg zu fahren." Es ist halt eine eigene Stadt, in der Quaak oberster Kripomann war.

Sein Nachfolger wurde auch vorgestellt. Achim Dorn (Foto l.) wird das Amt übernehmen und damit als Chef des LKA 118 Chef von rund 90 Kriminalisten sein, die in vier Sachgebieten aufgeteilt an den Wachen in Harburg, Neugraben und Wilhelmsburg sitzen. Er war zuletzt im Bereich Eimsbüttel. Erfahrungen im Süden Hamburg hat er aber bereits. So war er bereits Leiter des Sachgebietes "Raub, Erpressung, Kinder- und Jugendkriminalität", das in Wilhelmsburg untergebracht ist. Auch in Neugraben war er bei der Kripo. Sein neuer Arbeitsplatz als Chef wird im Polizeikommissariat an der Lauterbachstraße sein. zv