Heimfeld - Der Tod einer Mutter, die nach der Entbindung im Krankenhaus Mariahilf starb, beschäftigt die Staatsanwaltschaft. Bei der

Toten handelt es sich um eine 41 Jahre alte Syrerin. Das Kind, ihr siebtes, überlebte. Die Frau soll ihre sechs anderen Kinder in Syrien entbunden haben.

Die Polizei hatte nach dem Tod der Frau am Freitag vor einer Woche ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Das ist mittlerweile an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Dort führt man die Ermittlungen formal gegen "Unbekannt". Ein Sektion ist angeordnet worden. Das endgültige Ergebnis steht noch aus. "Es ist nicht klar, ob ein Ermittlungsverfahren aufrecht erhalten wird oder es sich einfach um ein tragisches Ereignis handelt", so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Einen Hinweis auf Unzulänglichkeiten durch Ärzte oder die Klinik hatten die polizeilichen Ermittlungen zuvor nicht ergeben.

Wenige Tage zuvor hatte es in einer anderen Hamburger Klinik einen ebenfalls tragischen Fall gegeben. Dort war eine schwangere Afghanin (31) bereits unter Reanimationsbedingungen eingeliefert worden. Ihr Kind wurde tot auf die Welt geholt. Auch bei der Frau wurde der Tod festgestellt. zv