Lk Harburg - Zwei schwere Verkehrsunfälle haben in der Nacht zum Freitag die Feuerwehr im Landkreis Harburg in Atem gehalten.

Auf der Kreisstraße 83 in Jesteburg schleuderte gegen 1:30 Uhr ein Audi von der Straße und prallte gegen einen Baum. Der erst 16 Jahre alte Fahrer hatte auf der Flucht vor der Polizei die Kontrolle über den Wagen verloren. Der Jugendliche und seine beiden gleichaltrigen Mitfahrer wurden dabei in

dem Fahrzeug eingeklemmt.Der Fahrer und ein hinten sitzender Mann konnten von der Feuerwehr schnell befreit werden. Die Beifahrerin musste dagegen in einer aufwendigen Rettungsaktion aus dem Fahrzeug geholt werden. Sie war durch den auf ihren Beinen liegenden Motorblock eingeklemmt. Erst durch den Einsatz von Rettungszylindern, mit denen der schwere Motor angehoben wurde, konnte sie befreiet werden. Unter Notarztbegleitung kam die Frau ins Krankenhaus. An dem Einsatz waren neben der Wehr Jesteburg auch zwei Besatzungen von Notarztwagen, eine davon aus Hamburg, an dem Einsatz beteiligt. Laut Polizei war das Fahrzeug vor dem Unfall einer Streifenwagenbesatzung wegen der unsicheren Fahrweise aufgefallen. Als die Beamten den Wagen stoppen wollten, gab der Fahrer Gas. Die Beamten verloren den Audi zunächst aus den Augen und entdeckten ihn das verunfallt am Ortseingang Jesteburg.

Rund 40 Minuten nach dem Unfall auf der K83 wurde die Feuerwehr im Landkreis zu einem Unfall mit einem Lastzug auf der A261 zwischen der Anschlussstelle Tötensen und dem Buchholzer Dreieck gerufen. Das mit Lebensmitteln beladene Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer und ein Mitfahrer waren in der Fahrerkabine gefangen. Angehörige der Wehren Tötensen und Leversen/Sieversen sowie der Wehr Rade öffneten die Frontscheibe mit Spezialwerkzeug und holten die Männer aus dem Fahrzeug. Beide kamen ins Krankenhaus. Für die Rettungsarbeiten war die A261 zweitweise in Richtung Bremen gesperrt. zv