Seevetal - Frisch, frostig, nebelig. Das ist nicht gerade das richtige Wetter zum Anbaden. Denkt man. Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr-Over-Bullenhauses

ist das ok. Sie hatten am Wochenende zum 17. Anbaden geladen. Die Sache hat einen ernsten Hintergrund. Es geht um die Rettung von Personen aus dem Wasser, sprich der Elbe. "Auch im Winter können Menschen in der Elbe vermisst werden, und darauf wollen wir vorbereitet sein“, sagt Ortsbrandmeister Dirk Schakau. Dazu war eine Übung ausgearbeitet worden, an der sich etwa 30 Feuerwehrleute beteiligten. Die "Ertrinkenden" wurden von Feuerwehrleuten dargestellt, die sich in Überlebensanzügen in die Elbe gewagt hatten. „Die Kälte des Wassers spüren sie aber nicht, bis zu sechs Stunden können die Kameraden in den Anzügen aushalten", so Schakau.

Geübt wurde das richtige Anfahren mit dem Boot und die Rettung selbst. Dabei bekommt man auch ein Gefühl, wie stark die Strömung der Elbe ist. Am Ende gab es heiße Erbsensuppe aus der eigenen Gulaschkanone und heiße Getränke. zv