Harburg - Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Freitagabend auf der Buxtehuder Straße auch drei Kinder schwer verletzt worden. Eine Zweijährige

musste am Unfallort reanimiert werden. Ihre Eltern und ihr Bruder kamen mit leichteren Verletzungen davon. Als Verursacher gilt ein 19-Jähriger, der mit einem Kleintransporter, in dem ein 13-Jähriger mitfuhr, viel zu schnell unterwegs war. Feuerwehr und Polizei waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Auch Notfallselsorger und das Kriseninterventionsteam des DRK kamen zum Einsatz.

Der Unfall ereignete sich um kurz vor 21 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bog der Audi in Richtung einer Grundstückseinfahrt ab. Dabei wurde das Fahrzeug von einem Kleintransporter auf der rechten Seite gerammt. Laut Zeugen war der Kleintransporter deutlich zu schnell unterwegs. Der Fahrer (19) konnte trotz Notbremsung aus Ausweichversuch die Kollision nicht verhindern. Dort, wo der Transporter den Audi rammte, saß das kleine Mädchen im Kindersitz. Passanten eilten zur Hilfe und versorgten die Verletzten. Kurz darauf eintreffende Kräfte der Feuerwehr übernahmen die Maßnahmen. Ein Notarzt belebte das Kind wieder, das anschließend ins Krankenhaus kam. Auch der fünf Jahre alte Bruder des Mädchens, der ebenfalls auf der Rückbank gesessen hatte, sowie der 13-Jährige im Kleintransporter wurden verletzt. Bei ihnen besteht keine Lebensgefahr. Sie kamen, wie die Eltern der Geschwister und der Fahrer des Kleintransporters, ins Krankenhaus.

Der Unfalldienst der Polizei ermittelt. Zu den Ermittlungen wurde ein Sachverständiger hinzu gezogen. Den Führerschein des 19-Jährigen beschlagnahmte die Polizei. Er wird als Unfallverursacher geführt. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Buxtehuder Straße war wegen der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis nach Mitternacht voll gesperrt. zv