Neuland - Schwerer Unfall auf der A1 kurz vor Harburg. Dort hatte kurz nach 13 Uhr ein Kleinlaster

einen Pkw erfasst und unter das Heck eines Lastzuges gedrückt Dabei wurde das auto völlig zerstört. Die Feuerwehr schickte ein größeres Aufgebot zur Unfallstelle. Unter anderem hoben zwei Rettungshubschrauber Richtung A1, die Notärzte zur Unfallstelle brachten.

Als die Feuerwehr eintraf, war die Fahrerin, eine 31 Jahre alte Frau, aus dem völlig demolierten Kleinwagen bereits befreit. "Zeugen hatten die Frau rausgezogen", sagt ein Feuerwehrmann. Sie und der Fahrer des Kleinlasters (57) wurden vor Ort von Notärzten behandelt. Die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Boberg geflogen. Der Mann, der als Unfallverursacher gilt, kam unter Notarztbegleitung ins Krankenhaus Harburg. Der Fahrer (43) des Sattelzuges kam mit leichten Verletztungen davon.

Die A1 war in Richtung Hamburg voll gesperrt. Ab kurz vor 15 Uhr konnte eine Fahrspur freigegeben werden. Für die Bergungsarbeiten wurde ein Kran angefordert. Er musste den Hänger des Lastzugs anheben, um das darunter verkeilte Fahrzeug bergen zu können. Gegen 16:55 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Der Stau baute sich aber nur sehr langsam ab, weil in Stillhorn die Autobahn wegen Bauarbeiten auf zwei Fahrstreifen verengt ist.

Auf der A7 beim Marmstorf stießen am Nachmittag gegen 15:20 Uhr sechs Autos zusammen. Fünf Insassen wurden verletzt. Eine Person kam ins Krankenhaus. Die anderen wurden vor Ort versorgt. Wegen des Unfalls kam es auch dort zu Behinderungen in Fahrtrichtung Hamburg, weil nur ein Fahrstreifen frei war.

In der Spitze staute sich der Verkehr auf der A1 auf bis zu 14 Kilometer und auf der A7 auf bis zu acht Kilometer zurück. Im Harburger Bereich kam es wegen des Ausweichverkehrs zu Behinderungen. zv