Teure Zigarette: 3400 Euro Strafe für Rauchen im S-Bahnhof Harburg
Fast 3400 Euro musste ein Mann zahlen, nachdem er trotz bestehenden Rauchverbots am S-Bahnsteig im Bahnhof Harburg eine Zigarette rauchte und ins Visier der Bundespolizei geriet. Foto: Christian Bittcher

Teure Zigarette: 3400 Euro Strafe für Rauchen im S-Bahnhof Harburg

Harburg – Das war die teuerste Zigarette seines Lebens: Fast 3400 Euro musste ein per Haftbefehl gesuchter Mann als geforderte Geldstrafe aufbringen, nachdem er trotz bestehenden Rauchverbots am S-Bahnsteig im Bahnhof Harburg eine Zigarette rauchte und durch sein Fehlverhalten in das Visier einer Präsenzstreife der Bundespolizei geriet.

Am Sonntag gegen 6.25 Uhr rauchte der Mann offensichtlich genüsslich eine Zigarette am S-Bahnsteig. Bundespolizisten wiesen den 32-Jährigen nicht nur auf sein Fehlverhalten hin, sondern überprüften auch seine Personalien. Das Ergebnis: Zwei Ausschreibungen zur Festnahme.

Seit November 2022 wurde der Verurteilte mit zwei Haftbefehlen wegen BTM-Delikten und Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht. Insgesamt sollte der Gesuchte eine Geldstrafe von fast 3400 Euro zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 105 Tagen verbüßen.

Unter bundespolizeilicher Begleitung konnte der gesuchte Mann einen Teilbetrag von rund 700 Euro von seinem Konto an einem Geldautomaten beschaffen. Nach einem Telefonat zahlte eine Bekannte die restlichen 2700 Euro auf dem Bundespolizeirevier ein.

Somit entging der Gesuchte der Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 105 Tagen im Gefängnis. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen konnte der 32-Jährige das Bundespolizeirevier als "freier Mann" wieder verlassen.   (cb)