Zivile Bundespolizisten nehmen Schreckschusspistolen-Mann fest

Harburg - Keine großem Einsätze verzeichneten Polizei und Feuerwehr zum Jahreswechsel im Bezirk Harburg und dem Landkreis. Zwar wurde, trotz Verkaufsverbot von Pyrotechnik, viel geböllert. Kleinbrände waren aber nur in wenigen Fälle, beispielsweise am Ehestorfer Weg oder in der Großen Straße zu löschen. In der Kanzerstraße wurde ein Briefkasten gesprengt.

Am Harburger Ring postierte sich die Polizei mit Mannschaftswagen, nachdem es dort immer wieder zu Ansammlungen von Personen, vor allem Jugendliche und Heranwachsende, gekommen war, aus denen heraus Feuerwerk gezündet wurde. "Es waren dort bis zu 100 Personen in Kleingruppen, die Feuerwerk zündeten, aber auch mit Schreckschusspistolen schossen", so ein Beamter. Kam die Polizei, flüchteten sie.

Der Ring hat sich in der Vergangenheit zu einem Treffpunkt dieser Gruppen zu allen möglichen Gelegenheiten entwickelt, bei denen es auch immer wieder zu Polizeieinsätzen kam. "Wir hatten uns darauf vorbereitet, dass auch in der Silvesternacht ein Schwerpunkt im Bereich Harburg liegt", heißt es aus der Wache Lauterbachstraße.

An der Buxtehuder Straße nahmen Bundespolizisten und Zivilfahnder einen jungen Mann fest. Er gehörte zu einem Trio, dass mit Schreckschusswaffen geschossen hatte. Das ist ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Er wurde in Handschellen abgeführt. Seine beiden Komplizen entkamen.

Aus dem Landkreis Harburg meldete die Feuerwehr zwölf Einsätze, meist Kleinbrände. In Neu Wulmstorf kam es an der Hauptstraße zu einem Wohnungsbrand. In Garlstorf geriet ein hölzerner Unterstand in Brand.

In Scharmbeck bei Winsen waren Einbrecher über das Dach in die Hauptfiliale der Bäckereikette Soetebier eingesteigen. Dort waren Polizei und Feuerwehr größer im Einsatz. Die Täter entkamen. zv