Umweltdelikt

Heimfeld - Experten für Umweltkriminalität haben am Donnerstag auf einem Gelände an der Straße Am Radeland nach illegal vergrabenen Müll gesucht. Die Beamten der Wasserschutzpolizei rückten mit einem Bagger des Technischen Hilfswerks an.

Zuvor hatte sich ein Mann gemeldet, der behauptet hatte, dass auf dem Gelände in größerem Stil Elektroschrott, aber auch asbesthaltige Materialen entsorgt wurden.

An mehreren Stellen hob der Bagger Erde aus. Dabei kamen Abfälle, Bauholz, Plastik aber auch asbesthaltiges Material, zum Vorschein. Auch eine Drohne setzte die Polizei, um sich einen Überblick über das weitläufige Gelände neben der Autobahn zu verschaffen. Begleitet wurde die Aktion von einer Mitarbeiterin der Umweltbehörde.

Im Fokus der Ermittlungen steht ein Landschaftsbauunternehmen aus dem Landkreis Harburg. Die Firma hatte das Gelände angemietet und dort Gartenabfälle kompostiert. Zeitgleich mit der Aktion in Heimfeld durchsuchten die Beamten auch die Geschäftsräume und das Haus des Inhabers (61).

Der Vorwurf lautet auf "unerlaubten Umgang mit Abfällen in Verbindung mit Bodenverunreinigung". Möglicherweise muss der Boden auf dem Gelände ausgetauscht und entsorgt werden. zv