Seevetal – Partys, Treffen und Alkohol: Am vergangenen Wochenende verstießen im Landkreis Harburg mehrere Gruppen gegen

Corona-Bestimmungen. Die Polizei musste rund 50 Ordnungswidrigkeits-Verfahren gegen zumeist junge Menschen einleiten.

„In den meisten Fällen Meist handelte es sich dabei um partyähnliche Zusammenkünfte von Personen aus mehr als zwei Haushalten, bei denen weder Abstand, noch Maskenpflicht beachtet wurden“, sagt Polizeihauptkommissar Jan Krüger.

Unter anderem wurden folgende Verstöße festgestellt: Bereits am Freitagabend traf die Polizei in Fleestedt auf zehn Personen, die sich zum Feiern auf dem Parkplatz eines Supermarktes getroffen hatten.

In Dibbersen wurden zunächst mehrere "herumfahrende" Pkw gemeldet. Als die Polizei vor Ort erschien, trafen die Beamten schließlich fünf Personen an, die zusammenstanden, laut Musik hörten und Alkohol konsumierten.

In einer Gaststätte in der Elbmarsch wurde eine Zusammenkunft von fünf Personen aufgelöst. Gegen die "Gäste" und den Wirt wurden entsprechende Anzeigen gefertigt.

In Scharmbeck wurden am Sonnabendabend vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten angetroffen, die zusammen in einer Garage Alkohol tranken und laut Musik hörten. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurde ein Polizeibeamter beleidigt.

In Buchholz wurde am frühen Montagmorgen eine Gruppe von sechs Heranwachsenden und zwei Jugendlichen angetroffen, die gemeinsam an einer Anschrift gefeiert hatte. Gegen alle acht wurden Ordnungswidrigkeit Anzeigen gefertigt. Gegen zwei 19 und 20 Jahre alte Männer aus der Gruppe wurden zudem Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, weil sie während der Personalienfeststellung die anwesenden Beamten mehrfach beleidigten.

Die Ordnungswidrigkeitsanzeigen werden an den Landkreis Harburg weitergeleitet. Dort wird über die Höhe eines möglichen Bußgeldes entschieden. Die Polizei wird die Kontrollen weiter fortsetzen.   (cb)