Harburg - Fünf Stunden, bis 20 Uhr, war die Feuerwehr am Mittwoch am Harburger Ring im Einsatz.

Auf dem Gelände des ehemaligen Harburg-Centers hatte der große Drehbohrer eine Gas- und eine Stromleitung getroffen. Der Ring wurde gesperrt. Einsatzkräfte rückten an. Offenbar war es schwierig die Leitung zu finden.

"Es war eine 100 Millimeter dicke Niederdruckleitung, die betroffen war", so ein Feuerwehrmann. Trotzdem strömte so viel Gas aus, dass der Geruch laut Anliegern noch am nahen Rieckhof zu riechen war.

Das Gasleck wurde laut Feuerwehr von Mitarbeitern von Gasnetz Hamburg durch eine "Blase" geschlossen. Das ist eine provisorische Abdichtung, um ein weiteres Ausströmen von Gas zu verhindern. Anschließend wurde die Leitung an der Schadstelle, die mitten visavis zum Schweinske auf der Baustelle liegt, ausgebessert werden.

Unklar war zunächst, warum die Leitungen angebohrt werden konnten. Es muss geklärt werden, ob ein Fehler gemacht wurde oder ob auf dem Areal Leitungen liegen, die nicht verzeichnet sind.

Der Harburger Ring war wegen des Einsatzes und der anschließenden Reparaturarbeiten bis Mitternacht zwischen Wilstorfer Straße und Goldtschmidtstraße gesperrt. zv

Die Baustelle. Auf der Erhöhung nahe des Harburger Rings, liegt die Bohrstelle. Foto: Jörn Hansen