Unfall A7

Heimfeld - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 sind am Sonnabendvormittag vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer.

Kurz vor dem Abzweiger Richtung Bremen waren in Fahrtrichtung Süden ein Transporter mit Hänger und ein Peugeot kollidiert. Der Peugeot überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot, darunter der Leitende Notarzt an. Zunächst war von mehr Verletzten ausgegangen worden. Vor Ort mussten zwei Verletzte von Notärzten betreut werden. Der Fahrer des Peugeot (63), der schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Bundeswehrkrankenhaus geflogen. Die drei Insassen des Kleintransporters, der Fahrer (42) und seine 40 und 35 Jahre alten Mitfahrer, kamen ins Krankenhaus Harburg.

Die A7 war wegen des Unfalls von kurz vor 10 Uhr in Richtung Süden zunächst voll gesperrt. Später konnte ein Fahrstreifen freigegeben und der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von drei Kilometern. Weil die A7 ohnehin bei Schnelsen wegen Asphaltierungsarbeiten gesperrt ist, war das Verkehrsaufkommen geringer als sonst.

Die Behinderungen wegen des Unfalls dauerten mehrere Stunden, da die Polizei einen Sachverständigen zu den Ermittlungen hinzu zog. Außerdem wird die Unfallstelle von der Kriminaltechnik mit einem 3D-Scanner vermessen. Die Spurenauswertung und Zeugenaussagen ergaben, dass der 63-Jährige mit seinem Peugeot offenbar den Kleintransporter rechts überholte und mit ihm beim Wiedereinscheren kollidierte. Der 63-Jährige, so hieß es am Sonntag, schwebe wegen seiner schweren Verletzungen weiter in Lebnsgefahr. zv


Rettungskräfte bringen den Schwerverletzten zum Rettungshubschrauber. Foto: André Zand-Vakili


Mehrere Rettungswagen sind an der Unfallstelle vorgefahren. Foto: André Zand-Vakili