Harburg - Nach gezielten Attacke auf Linienbusse im Bereich Harburg ist ein 18-Jähriger Harburger festgemnommen worden.

Er steht im Verdacht mit Komplizen in mehreren Fällen Busse mit Steinen oder anderen Gegenständen beworfen zu haben. In einem Fall durchschlug ein metallenes Kellerrost die Scheibe eines Busses. Direkt getroffen wurde kein Fahrgast. Allerdings erlitten mehrere von ihnen einen Schock und mussten von Rettungskräften betreut werden.

Bereits Mitte April, kurz nach Ostern, hatten die Angriffe auf Busse begonnen. Damals war ein Bus der Linie 142 auf dem Harburger Ring mit Steinen beworfen worden. Tage später kam es erneut zu einer angriff. Diesmal waren es zwei Busse der Linie 143 und 143, auf die Steine flogen. Tatort waren die Schwarzenbergstraße und erneut der Harburger Ring.

Letztes Wochenende waren es Busse der Linie 142, die am Samstagmorgen und Sonntagmorgen beworfen wurden. In einem Fall war es ein 30 mal 30 Zentimeter großes Metallrost, dass eine Seitenscheibe an einem der Buss durchschlug.

Am späten Sonntagabend dann eine erneute Attacke. Diesmal waren Bereitschaftspolizisten, die in Zivil unterwegs waren, in der Nähe. sie hörten einen lauten Knall. In unmittelbarer Nähe hatten mehrere Männer wieder einen Bus der Linie 142 mit Steinen beworfen. Die Beamten verfolgten die Täter. Den 18-Jährigen Patricio H. holten sie ein und nahmen ihn fest. Der junge Mann, der bislang der Polizei weitgehend unbekannt ist, musste später auf freien Fuß gesetzt werden.

Demnächst wird er von der Kripo vernommen. Die Dienststelle für Jugendkriminalität (LKA 184) hat den Fall übernommen. Laut Zeugenaussagen waren es in der Regel mehrere Täter gewesen, die die Angriffe auf die Busse verübt hatten. Es wird auch geprüft, ob die Gruppe für Eierwürfe auf Busse und auf das Fahrzeug eines Fahrdienstetes verantwortlich ist. Solche Angriffe hatte es ebenfalls vermehrt in den letzten Wochen gegeben. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. zv