Feuerwehrfahrzeug

der Feuerwehr haben ein neues Einsatzfahrzeug bekommen. Der rund 520.000 Euro teure Unimog löst das bisherige Fahrzeug ab, dass mehr als 20 Jahre "auf dem Buckel" hat.

Der neue Unimog für den Kampfmittelräumdienst ist eine Spezialanfertigung und so etwas wie ein fahrender Computer mit einigen zusätzlichen Extras. So kann der Reifendruck per Steuerung aus der Fahrerkabine reduziert, damit das Fahrzeug besser auf weichem Untergrund fahren kann. Die Kampfmittelräumer sind oft in morastigem Gelände unterwegs. Auf normalen Untergrund kann der Reifendruck dann ohne externe Hilfe per Knopfdruk wieder erhöht werden.

Zu dem Fahrzeug gehört auch ein Kran, der die bis zu einer onne schweren Bomben für den Abtransport anheben kann. Eingebaut ist auch ein Abbiegeassistent, der für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll. Als echte Erleichterung sehen die Kampfmittelräumer die Innebeleuchtung im aufbau. Dort sind verschiedene Gerätschaften und Hilfsmittel verstaut. Diese Beleuchtung fehlte im alten Fahrzeug.

Der Unimog ist, wie auch weitere Fahrzeuge, die die Feuerwehr neu bekam, "kein Fahrzeug von der Stange", wie Innensenator Andy Grote sagte. Neu sind auch einige Fahrzeuge für die Technik und Umweltwache sowie zwei Tunnellöschfahrzeuge, die im Elbtunnel und der überdeckelten A7 zum Einsatz kommen. zv