Heimfeld - Bei einem Feuer in der Seehafenstraße sind in der Nacht zu Heiligabend acht Menschen, darunter

drei Kinder, leicht verletzt worden. Alle erlitten leichte Rauchvergiftungen. Das Wohnhaus, in dem das Feuer wütete, ist durch Brandschäden unbewohnbar.

Der Brand war gegen 0:40 Uhr gemeldet worden. "Wir hatten eine Vielzahl von Anrufen und deswegen 2. Alarm ausgelöst", sagt Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger. Zwei Züge der Berufsfeuerwehr und die FF Eißendorf rückten aus. 52 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter Rauch aus einer Wohnung im ersten Stock eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses. Aus einem Fenster schlugen Flammen. "Wir haben sieben Menschen, darunter drei Kinder, aus dem zweiten Stock über die Drehleiter gerettet", so Unger. Ein weiterer Erwachsener wurde voin der Feuerwehr durch das Treppenhaus ins Freie gebracht.

Die zwei, acht und zehn Jahre alten Kinder sowie die geretteten Erwachsenen hatte leichte Rauchvergiftungen erlitten. Sie wurden zunächst in einem Rettungswagen, später im Großraumrettungswagen der Feuerwehr, einem Bus, betreut und später ins Krankenhaus gebracht. "Von den Wänden abgeplatzter in der Wohnung deutet hier auf Temperaturen von deutlich über 1.000 Grad hin", so Unger. 13 weitere Bewohner des wegen der Brandschäden unbewohnbaren Hauses wurden vor Ort betreut und später von der Polizei in Notquartieren untergebracht.

Der Brand selbst konnte schnell gelöscht werden. In der von dem Feuer betroffenen Wohnung, die weitgehend ausbrannte, befand sich keine Person.

Was die Ursache des Feuer ist, blieb zunächst unklar. Brandermittler der Polizei haben den Fall übernommen. zv

Über die Dreleiter werden drei Bewohner in Sicherheit gebracht. Foto: André Zand-Vakili

Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten in der Seehafenstraße. Foto: André Zand-Vakili

Eine Hausbewohnerin wird von Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht. Foto: André Zand-Vakili