Eißendorf - Trauer um den Bezirksamtsmitarbeiter (50), der am Montag angesteckt wurde und verbrannte. An der Stelle an der Weusthoffstraße,

an der der Mann starb und direkt vor dem Haus, aus dem er mit einem Kollegen einen 28-Jährigen holen wollte, der wegen psychischer Auffälligkeiten zwangseingewiesen wurde, stehen Kerzen. Im Internet war zuvor dazu aufgerufen worden so seine Anteilnahme an dem schrecklichen Tod des 50-Jährigen auszudrücken. Dem kamen einige Menschen nach.

Am Montag war der 50-Jährige zusammen mit seinem Kollegen (59) und einem Betreuer in der Wohnung gewesen, in der sich der 28-Jährige aufhielt. Der hatte die Behördenmitarbeiter vermutlich mit Benzin überschüttet und angesteckt. Der 59-Jährige überlebte schwerst verletzt. Er hatte sich geistesgegenwärtig in das Badezimmer geflüchtet und seine brennende Kleidung unter der Dusche gelöscht. Der Mann wird in einer Spezialklinik in Lübeck behandelt.

Auch der 28-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Er hatt sich zunächst in die Küche geflüchtet. Als die Flammen auch dorthin übergriffen, sprang er, bereits mit schweren Brandwunden, aus dem dritten Stock in die Tiefe. zv