Harburg - Nach den Gewaltorgien in Hamburg dürfte viele Harburger ein mulmiges Gefühl haben, wenn am Sonntag die linksautonome Szene noch einmal

in Harburg unter dem Tenor "No one forgotten - nothing forgiven" (Niemand wird vergessen - Nichts wird vergeben) demonstrieren will. Es soll der Abschluss der Demonstrationen der linksautonomen Szene sein und die soldiarität mit den Krawallmachern, die nach ihrer Festnahme in die Zentrale Gefangenensammelstelle gekommen sind, ausdrücken.

Beginnen wird der Aufzug um 12 Uhr am Harburger Rahausplatz. Eine halbe später wollen die Demonstranten über die Knoopstraße und dem Ring zur Wilstorfer Straße und dann zur Gefangenensammelstelle um 14.15 Uhr wollen die Demonstranten wieder in der Innenstadt sein und am Herbert-Wehner-Platz, um dort ihre Abschlusskundgebung abzuhalten. Der Anmelder rechnet mit 500 Teilnehmern.

Bereits vor dem G20-Gipfel hatte der gleiche Anmelder eine Demonstration unter dem Tenor "GESA to Hell" veranstaltet, zu der rund 300 Teilnehmer gekommen waren. Ein nicht unwesentlicher Teil bestand aus einem schwarzen Block. zv